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Schwere Geburt

TV Jahn Duderstadt Schwere Geburt

Es war eine schwere Geburt für Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt im Auswärtsspiel bei der HSG Nienburg. Doch unterm Strich zählte für die Eichsfelder der knappe 35:34 (14:16)-Erfolg.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Nienburg/Duderstadt. „Die haben mich an den Rand eines Herzinfarktes gebracht“, berichtete Jahn-Trainer Frank Mai. In der ersten Hälfte machten seine Jungs nichts, aber auch gar nichts, was ihnen der Coach vor dem Match eingeschärft hatte. „Jeder hat für sich gespielt, aber nicht das, was ich gesagt habe. So etwas mag ich überhaupt nicht“, war Mai sehr ärgerlich über die Mannschaft. Von Eigensinn hoch zehn sprach der Trainer, dementsprechend emotional fiel dann auch seine Ansprache zur Pause aus.

Mai

Mai

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Und diese zeigte Wirkung. Wie mit einem zweiten Gesicht kamen die Duderstädter aus der Kabine. Plötzlich zeigten sie sich mannschaftlich geschlossen, zeigten ihrem Coach, dass sie gewinnen wollten. Wie ausgewechselt auch Grazvydas Sereicikas, der in den ersten 30 Minuten nicht überzeugen konnte,  jetzt aber mit einer Top-Leistung überzeugte.

Eine herausragende Partie zeigte auch Torhüter Christian Schmidt. „Er hat das in ihn gesetzte Vertrauen hundertprozentig gerechtfertigt. Am Ende ist er der Matchwinner“, lobte Mai den Schlussmann. Schmidt behielt auch in der hektischen Schlussphase, als seine Mannschaft bereits mit 35:30 führte, den Überblick, denn die Nienburger kamen noch einmal auf 34:35 heran.

Schmidt

Schmidt

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„Ich hoffe, dass man jetzt auch in Duderstadt sieht, das die Mannschaft will und sich wirklich zerreißt“, meinte Mai, der am kommenden Wochenende auf lautstarke Unterstützung gegen Hohnhorst/Haste hofft, ehe dann drei Wochen Spielpause sind.

TV Jahn Duderstadt: Schmidt, Schaper (nur bei einem Siebenmeter eingesetzt) – N. Grolig (1), V. Grolig, Artmann, Loest, Sereicikas (8), Grisanovs (7), Swoboda (1), Müller (5), Heim (8/5), Naß (5).

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