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Sechs vereitelte Siebenmeter sind nicht die Bestmarke von Wedemeyer-Kuhlenkamp

Handball-Verbandsliga Sechs vereitelte Siebenmeter sind nicht die Bestmarke von Wedemeyer-Kuhlenkamp

Er zählt mittlerweile zu den südniedersächsischen Torwart-Ikonen: Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp, der es noch einmal wissen will. Vom Oberliga-Absteiger TV Jahn Duderstadt kommend, stellt der 36-Jährige sich jetzt beim Verbandsliga-Zweiten HSG Plesse-Hardenberg neuen Herausforderungen.

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Routinier: Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp.

Quelle: HS

Bovenden. Am zurückliegenden Wochenende machte der Schlussmann von sich Reden. Sechs von acht Siebenmetern, die dem Gastgeber TSV Wietzendorf in der Lüneburger Heide zugesprochen wurden, verfehlten ihr Ziel: „Vier habe ich gehalten, zwei hat der TSV daneben geworfen“, präzisiert der Ausnahme-Torwart die Situation, die am Ende auch zum 31:27-Auswärtssieg der HSG Plesse-Hardenberg führte. Da verneigte sich selbst Wietzendorfs Trainer Bernd Otte auf seine Weise vor den längst bekannten Qualitäten und scherzte: „Da steht ein richtiger Koffer hinten drin. Der füllt ja schon das halbe Tor aus.“

 
Selbst HSG-Coach Dietmar Böning-Grebe würdige „diese Sensation als rühmliche Ausnahme“, bevor Wedemeyer-Kuhlenkamp – auf den möglichen Rekord angesprochen – schnell sein Veto einlegte: „Ich habe schon einmal sieben Siebenmeter gehalten.“ Das war damals zu Duderstädter Zeiten in der 3. Liga bei einem Gastspiel in Sachsen-Anhalt bei der HSG Wolfen. Das ist aber schon lange her.

 
Einigermaßen erinnern kann sich der gebürtige Sudershäuser noch daran, dass er „mit ungefähr zehn Jahren in der Jugend der damaligen SG Hardenberg“ seine Handball-Laufbahn begann. 1997 wechselte er nach Duderstadt, wo er alle Höhen und Tiefen miterlebte – von der 2. Liga bis hin zum Abstieg in die Verbandsliga, inklusive einer zwischenzeitlich kurzen Stippvisite bei der TSV Burgdorf. „Für mich ist der Handball ein guter Ausgleich zum Alltag. Ich bin Teamsportler und fühle mich in dieser Rolle richtig wohl.“

 
Auch bei seinem neuen Verein HSG Plesse-Hardenberg. Wobei der Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer eines Northeimer Energieholz-Unternehmen in Sport und Beruf richtig zupacken kann und auf beiden Seiten ein Gewinn ist. „Ich wollte nicht aufhören, sondern einfach noch einmal eine neue Herausforderung annehmen“, begründet der 1,94 Meter große und 118 Kilo schwere Wedemeyer-Kuhlenkamp seinen zu Saisonbeginn vollzogenen Wechsel ins Burgenteam. Dort spielt er von Anfang eine gewichtige Rolle. „Mit einem möglichen Aufstieg hätte ich keine Probleme“, unterstreicht der Keeper seinen unbändigen Ehrgeiz. „Das ist ein toller Sportler“, sagt HSG-Trainer Böning-Grebe über den überall geschätzten Torwart: „Ruhig, ausgeglichen, bodenständig – ein echter Mannschaftstyp, der in unserem Team sehr schnell aufgenommen wurde und gut hinein passt.“ Was der HSG-Coach auch für den anderen „Christian“ in Anspruch nimmt: Neuzugang Brand hat mittlerweile 49 Tore auf seinen Konto. So viele wie kaum ein anderer in der Verbandsliga.

 

Von Ferdinand Jacksch

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