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Sieg auf ungeliebtem Course

Pro-Golf-Tour auf dem Gut Levershausen Sieg auf ungeliebtem Course

Sieger Benedict Staben war sichtlich erleichtert, als er ganz oben auf dem Treppchen stand: Der 26-Jährige gewann am Dienstag die Pro-Golf-Tour auf dem Gut Levershausen vor Anton Kirstein – obwohl er mit dem Platz gar nicht so gut zurechtkommt.

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Benedict Staben (Mitte) entschiedet die mit 30 000 Euro dotierte Pro-Golf-Tour in Levershausen für sich.

Quelle: R

Levershausen. „Eigentlich hasse ich diesen Platz, weil man an jedem Loch Fehler bauen kann. Deshalb bin ich jetzt umso glücklicher, hier zu stehen“, sagte Staben. Seit nunmehr zehn Jahren trägt der Golf Club Hardenberg die Pro-Golf-Tour aus. Alexander Lux, Mitarbeiter des Marketingbereichs, bedankte sich aus diesem Anlass bei den Clubmitgliedern: „Unsere 19 Greenkeeper, die den Platz pflegen, sind alle freiwillige Helfer des Club und beginnen schon morgens um 5.30 Uhr mit der Pflege. Einfach nur Wahnsinn.“

Finalrunde, hier: Jan-Philip Neuendorf

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Die Golfer maßen sich auf dem 68 Hektar großen Niedersachsen-Course der Anlage mit 18 Loch. Im Finale des dreitägigen Turniers setzte sich nach fulminanter Aufholjagd Staben durch. Nach den ersten zwei Tagen rangierte der Pro-Tour-Golfer aus Hamburg im unteren Mittelfeld. „Ich hatte schon morgens ein gutes Gefühl. Das ist dann schon die halbe Miete“, sagte Staben glücklich.
Gespielt wurde jeweils in Dreier-Gruppen, und bis zum Schluss blieb es spannend. Staben ließ Anton Kirstein und vier Drittplatzierte hinter sich. „Am Golf ist toll, dass es hier wirklich jeder dem anderen gönnt“, sagte Lux. Der Sieger aus Hamburg erhielt 5000 Euro Preisgeld.

Titelverteidiger Maximilian Laier war bereits früh ausgeschieden. Auch der Lokalmatador Henry Winter-Bürke mischte unter den Profis mit, der 17-Jährige schied allerdings nach der ersten Runde aus – für den Club dennoch ein Erfolg: „Es war schon ein Highlight, dass er über die erste Runde kam. Und mit 17 steht ihm die Zukunft noch bevor“, sagte Lux.
Das Finale der Pro-Golf-Tour dauerte am Dienstag sechs Stunden. „Normal sind vier“, berichtete Lux, der selbst ein passionierter Hobby-Golfer ist. Nach seiner Dankesrede erhielt Staben tosenden Applaus, den auch Carl Graf von Hardenberg gern gespendet hätte – aber der GC-Präsident war verhindert.

Von Cora Zinn

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