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Sieg beim Vorletzten und 0:3 gegen Spitzenreiter

Volleyball-Regionalliga Sieg beim Vorletzten und 0:3 gegen Spitzenreiter

Gleich zweimal mussten die Regionalliga-Volleyballer der VSG/ASC Göttingen am vergangenen Wochenende antreten. Am Sonnabend gewann die Mannschaft von Trainer Matthias Polkähn ihr Auswärtsspiel beim Vorletzten VSG Hannover mit 3:1 und erledigte damit ihre Pflicht, die Kür im Wiederholungsspiel gegen Spitzenreiter VSG Ammerland ging vor heimischem Publikum mit 0:3 verloren.

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Freie Bahn: VSG-Angreifer Julian Hoffmann bietet ein starkes Spiel gegen den Tabellenführer Ammerland.

Quelle: CR

VSG Hannover – VSG/ASC Göttingen 1:3 (24:26, 21:25, 25:23, 18:25). Gegen den Vorletzten hatten die Göttinger einen Sieg fest eingeplant. Anfangs lief alles nach Plan für die Polkähn-Truppe, die sich eine 19:14-Führung erspielte. Durch eine Schwächephase im Spielaufbau holte man die Gasgeber aber wieder ins Spiel zurück, geriet 21:22 in Rückstand, musste zwei Satzbälle abwehren. Doch nun bewiesen die Göttinger Moral, gewannen den umkämpften Durchgang mit 26:24. In Satz zwei ein ähnliches Bild, die Gäste spielten effizienter, erlaubten sich aber zu oft unnötige Kunstpausen. Bis zum 21:20 war der Satz ausgeglichen, erst dann machten sie den Sack zu. Der Satzverlust in Durchgang drei ärgerte Trainer Matthias Polkähn. „Wir führen erneut mit 19:15, geben den Satz aber noch aus der Hand. Da fehlte die letzte Konzentration. Wir wollten möglichst glatt gewinnen, da wir am Sonntag ja auch noch spielen mussten und jeder weitere Satz Kräfte kostet. In Satz vier hat mein Team unbedingten Siegeswillen bewiesen, da haben Dinge geklappt die vorher nicht so reibungslos funktioniert haben“, freute er sich über die geglückte Revanche nach der Hinspielniederlage.

VSG/ASC Göttingen – VSG Ammerland 0:3 (26:28, 22:25, 19:25). Für das Wiederholungsspiel gegen den Spitzenreiter standen die Vorzeichen gut. Ammerland hatte am Tag zuvor sein erstes Spiel in der Saison beim Zweiten Schüttorf mit 0:3 verloren, die Göttinger konnten nach dem Sieg in Hannover befreit aufspielen. Vor vollen Rängen am Uni-Sportzentrum gingen die Gastgeber in einem hochklassigen Spiel früh in Führung, bis zum 18:15 gaben sich die Hausherren keine Blöße. Doch nun drehte der Spitzenreiter auf, fand zurück in die Partie und ging mit 19:18 in Front. Die Führung wechselte ständig, spektakuläre Ballwechsel begeisterten das Publikum. Das 24:24 erzielte Julian Hoffmann erst durch einen Block, den Ammerland noch sichern konnte, dann vollstreckte Hoffmann. Bei der 25:24-Führung durch Wenning tobte die Halle. Doch nun zeigte Ammerland, warum man Tabellenführer ist, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, wehrte zwei Satzbälle ab und konterte zum 28:26. Auch im zweiten Satz retteten die Göttinger eine 18:17-Führung nicht ins Ziel, Ammerland agierte bei den entscheidenden Ballwechseln einfach cleverer. In Satz drei hielt Polkähns Mannschaft bis zum 14:15 mit, dann setzte sich die größere Routine der Gäste durch. Obwohl Gillmann, Stemmann und Hoffmann offensiv spektakuläre Akzente setzen konnten, gewannen die Gäste das hochklassige Match verdient mit 3:0.

„Man hat uns den Druck, gewinnen zu müssen, anfangs schon angemerkt. Die Schiedsrichter haben mit strittigen Entscheidungen auf beiden Seiten unnötig Hektik in das Spiel gebracht, da war wenig Linie zu erkennen“, sagte Ammerlands Trainer Torsten Busch. „Ammerland war anfangs wackelig. Wenn wir das nutzen können werden sie noch unsicherer. Am Ende haben wir zwar verloren, doch beide Mannschaften haben vor toller Kulisse Werbung für den Volleyball geboten“, sagt Göttingens Coach Matthias Polkähn.

Von Peter König

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