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So entsteht die neue Goldene Peitsche

Hamburger Designerin gestaltet 20.000 Euro teure Gerte So entsteht die neue Goldene Peitsche

Wenn am 22. Mai beim Burgturnier um den Sieg geritten wird, dann kämpft die Elite des Springsports um einen neuen Preis: Die alte Goldene Peitsche durfte im vergangenen Jahr der Ire Denis Lynch für zwei Siege in Folge behalten - die neue ist nach ihrem Vorbild gefertigt.

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Bereits vergeben: Angelica Augustsson mit der „alten“ Goldenen Peitsche.

Quelle: Christina Hinzmann

Nörten-Hardenberg. Um die alte Peitsche wurde unter der Burgruine Hardenberg seit 1981 geritten, und Denis Lynch ist überhaupt erst der zweite Reiter, der eine Goldene Peitsche behalten durfte. Der erste hieß Hans Günter Winkler, und sie ging in seinen Besitz über, weil er sie insgesamt dreimal gewonnen hat - die andere Möglichkeit, an eine Goldene Peitsche zu kommen. „Ein Wert muss auch erreichbar sein, und nach so vielen Turnieren hat ein Sieger es auch verdient, die Peitsche zu behalten“, sagt Carl Graf von Hardenberg über den Triumph des Iren Lynch.

Die Produktion der neuen Goldenen Peitsche wurde von einem NDR-Team filmisch begleitet. Der Auftrag ging an die Hamburger Schmuckdesignerin Maja von Alvensleben, eine Freundin der Familie von Hardenberg. „Die Bedingung war, dass der neue Kopf aussieht wie der alte“, erläutert Carl Graf von Hardenberg. Also wurde ein Keilerkopf gegossen, Wappen des südniedersächsischen Adelsgeschlechtes.

Weil der Keilerkopf so fein gearbeitet ist, kam es für den Goldschmied darauf an, das richtige Mischungsverhältnis zu finden. Die von Hardenbergs überzeugten sich zwei Tage lang vor Ort über den Fortschritt der Arbeiten, und auch wenn die Peitsche nach dem Feinschliff und der Politur erst im April fertig sein wird, steht ihr Urteil fest: „Der Kopf sieht gut aus“, findet Maja Gräfin von Hardenberg.

Der Keilerkopf auf der Peitsche hat nicht etwa einen Gold-Überzug - er ist durch und durch golden. Carl Graf von Hardenberg beziffert seinen Wert auf 20 000 Euro. Die Silberne Peitsche, die im Mai zum ersten Mal an den besten Amateurreiter vergeben wird und von Carl Graf von Hardenberg jun. gestiftet worden ist, komme auf rund 5000 Euro.

Mit der Gerte verbunden wurde der Kopf beim Gertenhersteller Fleck in Schwarzach - wo die Hardenbergs eine angenehme Überraschung erlebten: Der zuständige, etwas ältere Mitarbeiter hatte auch schon die vorherige Goldene Peitsche erstellt. Tradition verpflichtet eben, und so war es für die Hardenbergs ausgeschlossen, für die neue Peitsche einen anderen Knauf als den bisherigen Keilerkopf auszuwählen. „In der Tradition sind wir in diesem Punkt gut aufgehoben“, sagt Carl Graf von Hardenberg.

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