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Sparta lässt bei Pokal-Coup viele Chancen aus

Fußball-Bezirkspokal Sparta lässt bei Pokal-Coup viele Chancen aus

Fußball-Bezirksligist Sparta hat die Vorschlussrunde des Bezirkspokals erreicht. Die Mannschaft von Trainer Heiko Bause gewann gegen den Landesligisten Tuspo Petershütte auf dem Kunstrasenplatz am Greitweg verdient mit 2:0 (Tageblatt berichtete) und steht erstmals im Halbfinale des Wettbewerbs. Der Sieg hätte allerdings höher ausfallen müssen.

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Besiegelt mit dem 2:0 die Niederlage von Tuspo Petershütte: Alexander Stehl (rotes Trikot) ist für Sparta erfolgreich.

Quelle: Heller

Die Rot-Weißen störte früh den Spielfluss des Gegners und stand sicher in der Defensive, Petershütte verlegte sich anfangs auf Konter. In der 9. Minute feuerte Podolczak einen Schuss auf das Tor der Gäste ab, Torwart Joachim Hagemann hielt glänzend. Er sollte im Verlaufe des Spiels noch viel zu tun bekommen.

Doch zunächst sah es so aus, als finde Sparta kein Mittel gegen den Tuspo-Abwehrriegel. Der letzte Pass kam grundsätzlich nicht an, und das Rezept, lang und weit nach vorn zu spielen, brachte auch keinen Erfolg. In der Defensive brannte hingegen nichts an. Petershütte agierte zu ungefährlich, und da sich die Roten immer wieder fest rannten, stand es zur Pause 0:0.

Mit einem Paukenschlag begann die zweite Hälfte: Nach einem Eckball köpfte Lenhard Preis den Ball ins Tor (49.), der Bann war gebrochen. Nun schnürten die Roten Petershütte ein und erarbeiteten sich Chance um Chance. Sparta-Torjäger Benjamin Zackenfels überlupfte Keeper Hagemann, bevor er das Spielgerät jedoch ins Tor befördern konnte, wurde ihm der Ball vom Fuß gespitzelt. Es folgte der Auftritt von Abwehrspieler Stefan Huck, der mit einem „dreifachen Doppel-Axel“, wie es ein Zuschauer formulierte, die komplette Petershütter Abwehr aussteigen ließ und den Ball zurück in die Mitte passte. Von dort hämmerte Franz Matezki das Leder an die Latte (60.).

Glücklos agierte bis dahin vor allem Alexander Stehl, der zwar ackerte und ein gutes Spiel ablieferte. Seine Pässe und Flanken landeten allerdings meist im Nirwana. Die kämpferische Einstellung stimmte im übrigen bei allen Spartanern, doch weitere Tore wollten nicht fallen. In der 80. Minute schlenzte Zackenfels den Ball an den Pfosten (80.). Eine Minute später stand jedoch Stehl goldrichtig und belohnte sich für seinen Einsatz: Nach einem Solo von René Weska und der Parade des Harzer Keepers staubte er zum entscheidenden 2:0 ab.

„Wir hätten die Partie früher entscheiden müssen“, sagte Sparta-Coach Heiko Bause. „Dennoch bin ich hoch zufrieden. Es ist das erste Mal, dass Sparta in einem Bezirkspokal-Halbfinale steht. Doch an der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten.“

Sparta: Feddern - Huck, Buermann (46. Zani), Preis – Stehl, Pochopien, Zackenfels, Sen – Matezki (84. Geisler), Podolczak, Weska. – Tore: 1:0 Preis (49.), 2:0 Stehl (81.).

Von Tobias Christ

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