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Sparta will mit ESV Rot-Weiß fusionieren

Klubs von Greitweg und Grätzelstraße sollen verschmolzen werden Sparta will mit ESV Rot-Weiß fusionieren

Aus der geplanten Fusion der Frauenfußball-Abteilungen wird nichts - aber dafür zeichnet sich eine Fusion der Nachbarvereine Sparta und ESV Rot-Weiß Göttingen ab. Eine erste Sondierung hat es bereits gegeben, das nächste Gespräch ist für Mai geplant.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Bei der geplatzten Zusammenlegung der Frauen-Abteilungen war das Problem ein ganz einfaches: Sparta wollte dass der Fusionsklub Sparta heißt, der ESV Rot-Weiß bevorzugte seinen Namenszug. „Es ging darum, wer die Federführung hat. Darüber konnten wir uns nicht einigen“, berichtet der ESV-Vorsitzende Peter Heimbs.

Aber diese Diskussion haben die beteiligten Klubs abgehakt, und Verstimmungen habe es sowieso nicht gegeben, wie Heimbs betont. So wurde die Grundlage für ein viel größeres Projekt geschaffen - eine Fusion der Vereine, die 2017 oder vielleicht schon Ende des laufenden Jahres erfolgen könnte. Zuvor müssten die Voraussetzungen geschaffen werden, beispielsweise ist mit dem Finanzamt die Gemeinnützigkeit des Fusionsklubs abzuklären.

„Es ist noch nichts in trockenen Tüchern, aber es haben alle erkannt, dass es nur gemeinschaftlich geht“, berichtet Heimbs. „Eine Fusion ist in diesem Sinne immer etwas Gutes“, ergänzt der Sparta-Vorsitzende Benjamin Raabe. „Momentan geht es darum, wie wir das stricken können“, erläutert Heimbs.

Bis es soweit ist, müssen die Mitglieder informiert werden. Die ESV-Führung hat auf der Jahreshauptversammlung des Klubs gute Erfahrungen gemacht. „Die Mitglieder waren von der Idee angetan“, sagt Heimbs. „Und es ist ja auch so: Momentan machen wir uns überflüssigerweise Konkurrenz.“ Sparta wie auch Rot-Weiß hätten in personeller Hinsicht ähnliche Probleme, und zwar nicht nur das sportliche Personal betreffend, sondern auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Verwaltung der Klubs. „Die Gefahr, dass wir irgendwann keinen mehr für den Vorstand haben, ist bei uns genauso groß wie bei Sparta. Das hat auch der Sparta-Vorstand erkannt“, so Heimbs.

„Es spricht einfach auch die örtliche Nähe dafür“, sagt Raabe zu den Fusionsplänen. „Die Fusion würde der Zukunftssicherung der Vereine dienen“, sagt Heimbs. Und damit es nicht erneut kurz vor Toreschluss Ärger wegen der Pfründe gibt, haben sich die Vereine bereits auf einen Namen des Fusionsklubs geeinigt: Er würde „ESV Rot-Weiß Sparta Göttingen“ heißen.

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08.12.2016 - 16:02 Uhr

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