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Spartaner ziehen verdient ins Achtelfinale ein

Fußball-Bezirkspokal Spartaner ziehen verdient ins Achtelfinale ein

Die Bezirksligisten Sparta und Landolfshausen stehen im Achtelfinale des Bezirkspokals. Grone, Holtensen und Bremke sind hingegen ausgeschieden.

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Aus vollem Lauf: Spartas René Weska (links) gegen den Grone Johannes Schweiger.

Quelle: Heller

Ein Klassenunterschied war nicht zu sehen – im Gegenteil: Der 1:0 (1:0)-Sieg des Bezirksligisten Sparta über den Landesligisten FC Grone in der vierten Runde des Fußball-Bezirkspokals hätte gemessen an den Chancen noch höher ausfallen können. Ebenfalls ins Achtelfinale zog überraschend Bezirksligist TSV Landolfshausen ein, der einen 2:1 (1:1)-Heimerfolg gegen den Landesligisten SVG Einbeck landete. Ausgeschieden ist dagegen Bezirksligist TSV Bremke/Ischenrode, der dem Landesligisten Tuspo Petershütte erst nach Elfmeterschießen unterlag.

Sparta – FC Grone 1:0 (1:0). Der Favorit aus Grone fand vor 200 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz am Greitweg vor der Pause überhaupt nicht ins Spiel. Sparta war in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft, erarbeitete sich gegen die löchrige FC-Abwehr immer wieder Chancen. Einen ersten Warnschuss gab René Weska ab (9.), kurze Zeit später scheiterte Franz Matezki am Groner Keeper Denis Kobold (15.), und Alexander Stehl jagte das Leder über die Latte (18.).
Während der Landesligist weiterhin Probleme mit dem Spielaufbau hatte, hätten Lukas Pochopien nach einem Weska-Freistoß per Kopf (24.) und Abwehrchef Lenhardt Preis nach einer Stehl-Hereingabe (33.) für die Sparta-Führung sorgen müssen. Diese sahen die Zuschauer drei Minuten später, als Eray Sen, schön von Benjamin Zackenfels in Szene gesetzt, Kobold keine Chance ließ (36.).

Grone kam wütend aus der Kabine, und Sparta verlor für rund 15 Minuten die Ordnung. Die einzige klare FC-Chance verpasste jedoch Jan-Paul Kleinschmidt, der einen Kopfball nach Flanke von Marius Reinelt neben das Tor setzte (47.). Später hatte dann nur noch Sparta bei Kontern die Möglichkeit, die Führung auszubauen, doch Zackenfels scheiterte einmal an Kobold (72.) und wuchtete dann das Leder über das Tor (81.).

„In der ersten Hälfte haben wir den besseren Fußball gespielt und die besseren Möglichkeiten gehabt, in der zweiten Hälfte hat Grone zwar Gas gegeben, aber keine hundertprozentigen Chancen besessen“, resümierte Sparta-Spielertrainer Esmir Muratovic, der sich in der zweiten Hälfte selbst einwechselte. FC-Trainer Wilfried Rusteberg warf seinem Team Sorglosigkeit vor: „In der ersten Halbzeit hatte der ein oder andere nach dem guten Spiel in Wolfsburg die Vorstellung, dass wir das im Vorbeigehen erledigen, war damit aber auf dem Holzweg.“ Nach der Pause habe Grone die Durchschlagskraft gefehlt. Der Kader sei momentan schlicht und einfach zu klein, so dass man in entscheidenden Momenten „nicht nachlegen“ könne. – Tor: 1:0 Sen (36.).

TSV Bremke/I. – Tuspo Petershütte 4:5 (1:1, 1:1) n. E. „Wir haben Pech gehabt“, klagte nach dem Schlusspfiff TSV-Fußballfachwart Dieter Königsmann. Noch in der ersten Hälfte hatte sich Tuspo hoch überlegen präsentiert, und Bremke konnte sich bei Schlussmann Georg Tribus bedanken, dass es zur Pause unentschieden stand. Im zweiten Durchgang sahen 150 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem kurz vor Spielende TSV-Torjäger Björn Denecke zwei hundertprozentige Möglichkeiten hatte: Erst wurde sein Torschuss vom Tuspo-Keeper an den Pfosten gelenkt (85.), dann traf Denecke nur die Latte (88.). Im Elfmeterschießen patzten dann schließlich Daniel Scheibert und Stephan Dietrich, der noch vor der Pause für den Gastgeber ausgeglichen hatte. „Wir können aber stolz sein, dass wir gegen eine gute Mannschaft mitgehalten haben“, sagte Königsmann. – Tore: 0:1 Drexler (36.), 1:1 Dietrich (43.).

TSV Landolfshausen – SVG Einbeck 2:1 (1:1). Weil auch noch Dominic Busse kurzfristig ausfiel, blieb von der TSV-Viererkette nur noch Robert Eschholz übrig. Trotzdem habe sein Team in der ersten Hälfte „toll gespielt“, auch wenn es einige Chancen nicht nutzen konnte, lobte Trainer Martin Wagenknecht. Nach einer berechtigten gelb-roten Karte für Steffen Köhne (65.) habe der TSV dann „gekämpft bis zum Umfallen“ und sei bei einem Konter durch ein Tor von Adam Doroszczyk belohnt worden (84.). „Da brachen natürlich alle Dämme“, berichtete Wagenknecht. – Tore: 1:0 Anschütz (28.), 1:1 Grimme (38.), 2:1 Doroszczyk (84.).
DS Osterode – TSV Holtensen 6:0 (4:0). Der TSV holte sich bereits am Dienstagabend stark ersatzgeschwächt – unter anderem musste Torwarttrainer Armin Stanko im Tor aushelfen – eine Klatsche ab. Den Torreigen eröffnete dabei Omar El-Zein, der in der vergangenen Saison noch für die SVG aufgelaufen war. TSV-Teammanager Wolf Kallmeyer ließ die kurzfristige Ansetzung der Partie auf tiefem Natur- statt auf Kunstrasen, von der die dadurch mit dem falschen Schuhwerk angereisten TSVer nichts wussten, nicht als Entschuldigung gelten: „Wir hatten zwar nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung, waren aber auch ohne Herz dabei. Wenn ich ein Freundschaftsspiel bestreiten will, muss ich dafür nicht in den Harz fahren.“ – Tore: 1:0 El-Zein (8.), 2:0, 3:0, 4:0 Reinhold (11., 25., 35.), 5:0 Maffenbeier (58.), 6:0 Sleiman (67./FE).

Von Eduard Warda

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