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Spatenstich für Kunstrasenplatz in Göttingen

Neue Spielfläche am SVG-Stadion Spatenstich für Kunstrasenplatz in Göttingen

490.000 Euro kostet der Kunstrasenplatz am SVG-Stadion, zu dem am Dienstag der erste Spatenstich erfolgt ist.

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Thomas Häntsch, Jörn Lührs, Karl Würzberg, Rolf-Georg Köhler, Reinhold Napp, Alexander Frey und Andreas Gruber (v.l.) machen sich nützlich.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Für den Bauherrn, die Stadt Göttingen, die den Löwenanteil der Kosten übernimmt, griff Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) zum Spaten, für die SVG Göttingen, die sich mit 40 000 Euro beteiligt, waren der Vorsitzende Reinhold Napp und sein Stellvertreter Karl Würzberg am symbolischen Akt beteiligt. Den Platz will die SVG am Sonntag, 4. Oktober, mit einem Familientag und Punktspielen unter anderem der Juniorenteams offiziell in Betrieb nehmen.

„Wir erzeugen ein Mehr an Kapazitäten in Göttingen und verlagern einen Teil des Trainings- und Spielbetriebs vom Jahnstadion hierher, so dass andere Mannschaften im Jahnstadion spielen können“, sagte Alexander Frey, Geschäftsführer der städtischen Tochter Göttinger Sport und Freizeit GmbH, die mit der Umsetzung der Pläne betraut ist. In den Kosten enthalten ist die Entwässerung, die über Pumpen geregelt wird, wenn beispielsweise die Leine Hochwasser führt. Hinzu kommt noch eine Trainingsbeleuchtung.

Eine Sanierung des Areals war nötig geworden, weil der 35 Jahre alte Hartplatz kaum noch bespielbar war – im Winter war er von Pfützen übersät, im Sommer aufgrund seines Alters hart und staubig. „Er war leider kaputt, und allein aus gesundheitlichen Gründen ist es gut, dass jetzt ein Kunstrasenplatz entsteht“, sagte der SVG-Vorsitzende Napp, dessen Klub den Eigenanteil unter anderem mit einer Spendenaktion stemmen will. Der SVG wird zukünftig eine Art Erstbelegungsrecht eingeräumt.

Oberbürgermeister Köhler nutzte die Gelegenheit, um für ein gemeinsames Jugendfußballkonzept der Göttinger Vereine zu plädieren. „Wir benötigen so etwas wie einen vereinsübergreifenden Stützpunkt und kein Glucken in den eigenen Vereinen“, sagte er. „So, wie es bisher läuft, hat man einen ordentlichen, aber keinen sehr guten Bereich.“ Das heiße nicht, dass die Klubs ihre Identität aufgeben sollen. „Man kann sich als eigenständiger Verein definieren und den Leistungssport als gemeinsames Ziel haben.“ Ein Vorbild könne die Entwicklung im Göttinger Basketball mit der BG 74 und dem ASC 46 sein. Köhler wünscht sich in dieser Hinsicht von den Fußballvereinen mehr Mut.

Von Eduard Warda

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