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HSG Nienburg hat einen Plan

Spiel vom TV Jahn Duderstadt HSG Nienburg hat einen Plan

Zu dem mit Spannung erwarteten Duell kommt es zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der HSG Nienburg (beide 11:3 Punkte), die jeweils nur ­einen Zähler hinter Ober­liga-Spitzenreiter Northeimer HC liegen. Sonnabend wird die Partie in der Duderstädter Sporthalle „Auf der Klappe“ angepfiffen.

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Symbolbild

Quelle: CR

Nienburg. Die HSG Nienburg, Oberligameister von 2015, hat sich behutsam aber kontinuierlich zu einem der sportlichen Aushängeschilder in Nienburg und der Region entwickelt. Diese Erfolgsgeschichte soll weitergeschrieben werden. Mit diesem Ziel haben die Verantwortlichen und Vorstände der HSG Nienburg, des Fördervereins „Freunde der HSG Nienburg“ e. V. und der Sport und Event Marketinggesellschaft UG gemeinsam das „Projekt HSG Nienburg 2020 fortSchritte“ erarbeitet.

Hinter diesem Titel steht ein ambitionierter Plan. Die gesamte HSG Nienburg soll sich sportlich und strukturell weiterentwickeln und die erste Herrenmannschaft als sportliches Flaggschiff bis 2020 in die 3. Handball-Liga geführt und dort etabliert werden.

Grundsätzlich war das Ziel 3. Liga zu Saisonende 2014/2015 erreicht. Aus guten Gründen wurde jedoch einvernehmlich auf den Aufstieg verzichtet. Zu früh und nicht ausreichend vorbereitet, so schätzten die Verantwortlichen der HSG zu jener Zeit die Situation realistisch ein. Aktuell ist Nienburg auf gutem Wege - auch mit seinem erfolgreichsten Torjäger Arnar Gudmundsson (bisher 40 Treffer). Sein Talent erbte der Isländer von seinem Vater. Gudmundur Hrafnkelsson spielte selbst lange Jahre für Nordhorn und Kronau/Östringen in der Handball-Bundesliga und ist zudem mit 407 internationalen Einsätzen Rekordnationalspieler seines Landes. Der 25-jährige Arnar wiegt 94 Kilogramm bei 193 Zentimeter Körpergröße und ist als wurfstarker Linkshänder im rechten Rückraum zuhause. Gudmundsson war 2012 vom isländischen Pokalsieger und Erstligisten Valur Reykjavik nach Nienburg gekommen. Ebenfalls 2012 kam auch Kristaps Ence (derzeit 37 Tore) an die Mittelweser. Zuvor hatte er seine sportliche Reifeprüfung in der ersten Lettischen Liga erfolgreich bestanden.

Steve Kählke, Steffen Kaatze, Daniel Fromme oder Sören Fennekoldt sind weitere Leistungsträger, die schon mehrfach die Konkurrenz aus den Fugen gehoben haben, zuletzt mit dem 40:28 Sieg den HV Barsinghausen.

Nur einmal hat die HSG Nienburg in dieser Saison gepatzt. Und das ausgerechnet beim zu Hause ungeschlagenen Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg. 26:33 unterlagen die Spargelstädter. Trainer Dirk Pauling bemängelte damals bei seiner Truppe das Abwehrverhalten, erkannte aber auch die Leistung des Gegners an: „Plesse war der erwartet schwere Gegner und hat das Spiel verdient gewonnen.“ nd

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07.12.2016 - 11:47 Uhr

Beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hält man sich offensichtlich die Option auf einen weiteren Trainerwechsel noch in diesem Jahr offen.

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