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Spitzenreiter besiegt Schlusslicht glanzlos mit 2:0

Fußball-Bezirksoberliga Spitzenreiter besiegt Schlusslicht glanzlos mit 2:0

Zwei Standardsituationen reichten gestern der SVG, um im Lokalderby Schlusslicht Sparta mit 2:0 (1:0) zu schlagen. Während der Tabellenführer der Fußball-Bezirksoberliga damit vor rund 200 Zuschauern im Schongang zum Erfolg kam, ließen sich die Verfolger nicht lumpen: Sowohl Wolfenbüttel als auch Wolfsburg siegten. 

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Türöffner für den Gastgeber: Krzysztof Podolczak (links) gewinnt das Kopfballduell gegen den Spartaner Nemanja Bankovic und erzielt nach Käschel-Eckball das 1:0 für die SVG.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Wer gestern am Sandweg einen Tribünenplatz hatte, saß doppelt im Dunkeln: Nicht nur das Dach über den Sitzplätzen, auch das Lokalderby bot sehr viel Schatten. Wer zudem gedacht hatte, Sparta, Tabellenletzter und krasser Außenseiter, zieht sich weit in die Defensive zurück, sah sich getäuscht. Die Gäste spielten nach Kräften mit und versuchten, den einen oder anderen Akzent zu setzen. Der Gastgeber wiederum legte über weite Strecken der Partie ein etwas schlampiges Abwehrverhalten an den Tag, und wurde fast dafür bestraft: Sen traf in der 23. Minute mit einem schönen 25-Meter-Schuss nur den linken Pfosten des SVG-Gehäuses.

Der Kracher sei für sein Team so etwas wie ein „Wachmacher“ gewesen, resümierte SVG-Trainer Knut Nolte nach der Partie. Zwar hatte der Gastgeber bereits zuvor zwei Riesenchancen zur Führung, als die Schwarz-Weißen den Ball aus nächster Nähe nicht im Gästetor unterbringen konnten. Doch nun wurden die Möglichkeiten zwingender: Knippenberg setzte einen Kopfball nach Linde-Flanke drüber (25.), Pietroluongo köpfte in aussichtsreicher Position weit neben das Tor (32.). Aus dem Spiel heraus lief jedoch nicht viel, und so war es schließlich eine Standardsituation, die den Gastgeber auf die Siegerstraße brachte. Podolczak war nach einem Käschel-Eckstoß eher am Ball als Gegenspieler Bankovic (33.).

Nachdem noch vor der Pause Podolczak einen Seitfallzieher neben das Tor gesetzt hatte (38.), war es zu Beginn der zweiten Hälfte wiederum ein Eckstoß, der die Vorentscheidung brachte: Hafners Ball wurde am kurzen Pfosten von Podolczak verpasst, wodurch Pietroluongo am langen Pfosten nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte (48.). Von Sparta war in der Folge kaum noch etwas zu sehen, und auch bei der SVG lief nicht mehr allzu viel zusammen.

„Das war Sommerfußball in der zweiten Halbzeit. Da hätten wir aggressiver spielen müssen“, klagte Nolte. So habe es nur zu einem Pflichtsieg gereicht – „nicht unbedingt das, was wir wollten“. Sein Gegenüber Heiko Bause ärgerte sich über „zwei Geschenke“ seines Teams vor den Gegentoren. „Zwei Unachtsamkeiten bei Standardsituationen – das war ärgerlich. Denn das, was die SVG gezeigt hat, war auch nichts“, sagte Bause. Unterdessen gaben sich die einzigen noch halbwegs ernsthaften SVG-Verfolger keine Blöße: Wolfsburg siegte in Breitenberg mit 2:1, Wolfenbüttel beim Vorletzten Helmstedt sogar mit 8:1.

Zu Gerüchten, dass Stürmer Josef Maffenbeier in der kommenden Saison wieder für die SVG spielt, wollte Nolte nichts sagen. „Ich äußere mich zu Wechseln erst, wenn ich den Spielerpass in den Händen halte“, sagte der Coach. Eduard Warda

SVG: Kobold – Burkhardt, Knippenberg, Mai, Leichtle – Linde, Hafner, Wittkowski, Käschel – Podolczak (71. Hilleke), Pietroluongo (67. Garbotz). – Sparta: Zöllner – Preis – Bankovic, Gasau (17. Schalansky) – Petkovic, Wüstefeld – D. Huck, Sen, Inci – Bantschikow (46. S. Huck), Saciri. – Tore: 1:0 Podolczak (33.), per Kopf nach Eckball von Käschel; 2:0 Pietroluongo (48.), steht bei Hafner-Eckball am langen Pfosten frei und damit goldrichtig.

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