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Spitzenreiter empfängt Schlusslicht

Fußball-Bezirksoberliga Spitzenreiter empfängt Schlusslicht

Acht Punkte Vorsprung und noch sechs Spiele: So lautet die Ausgangsposition von Fußball-Bezirksoberliga-Spitzenreiter SVG vor dem Heimspiel am Sonntag gegen das Schlusslicht Sparta. Während der RSV 05 vor der Partie gegen Fallersleben um den Einsatz von Torjäger Özkan Beyazit bangt, tritt der TSV Holtensen beim VfR Osterode an.

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Fällt gegen Sparta aus: der SVGer Marius Ehlert (r.), hier im Duell mit Holtensens Yusuf Beyazit.

Quelle: CM

SVG – Sparta. Die Vorzeichen vor dem Stadtderby könnten nicht eindeutiger sein: Ein souveräner Tabellenführer empfängt das Schlusslicht, das aus 23 Partien nur sieben Punkte holen konnte. Trotzdem bleibt SVG-Trainer Knut Nolte seiner von Zurückhaltung geprägten Linie treu. „Gerade gegen uns wird sich Sparta zerreißen. Ich kann nur immer wieder davor warnen, frühzeitig vom Titel zu sprechen. Im Hinblick auf das letzte Jahr bin ich vorsichtig geworden“, bekräftigt der Coach in Anspielung auf die vergangene Saison, als der SVG im letzten Spiel noch der Titel abhanden kam. Diesmal treten die Schwarz-Weißen in der Schlusspartie gegen Wolfsburg an. „Ich hoffe, dass sich die Sache diesmal vor dem letzten Spiel erledigt hat“, sagt Nolte. 

Seine Prognose der vergangenen Woche, mit vier Siegen das Ziel erreicht zu haben, hat sich bei nun nur noch sechs Spielen erübrigt. „Es wird natürlich für die anderen immer enger, zumal Wolfenbüttel und Lupo noch gegeneinander spielen“, unterstreicht Nolte, der gegen Sparta neben Azim (Hüfte) auf Hoffmann (Wadenbeinbruch), Gerdes (Lehrgang) und Ehlert (privat verhindert) verzichten muss. So wird in der Innenverteidigung neben Knippenberg erneut Mai auflaufen, die Position von Ehlert übernimmt Burkhardt. 

Knippenberg wird in der kommenden Serie aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach neuen Spielern hat die SVG allerdings schon längst die Fühler ausgestreckt. „Es laufen Gespräche mit ein paar interessanten Leuten“, verrät Nolte, der allerdings das Gros des aktuellen Kaders halten will. 

Bei Sparta strebt man am Sonntag trotz des guten Auftritts am vergangenen Wochenende gegen Kästorf (0:1) Schadensbegrenzung an. „Nicht so hoch verlieren“, lautet wieder einmal die Marschroute von Trainer Heiko Bause, der auf Sirip (Bänderriss) und Jasarov (OP) verzichten muss. Seine einsatzbereiten Spieler freuten sich trotzdem auf die Partie, unterstreicht der Coach.

Dem RSV 05 fehlen acht Punkte

RSV 05 – VfB Fallersleben. Auf den Teppich zurückgeholt worden ist der Gastgeber am vergangenen Wochenende beim 0:3 in Holtensen. Der TSV sei einfach aggressiver gewesen, sagt RSV-05-Coach Helmut Latermann im Rückblick. Seine Spieler hätten in den vergangenen Spielzeiten stets um die Meisterschaft gespielt, im Abstiegskampf seien nun jedoch andere Tugenden gefordert. „Das hat uns Holtensen vorgeführt. Uns reicht es nicht, nur 75 Prozent Leistung zu bringen. Wir müssen jeden Sonntag 100 Prozent bringen.“ Die Abstiegszone fängt für Latermann bereits beim viertplatzierten Kästorf an, der RSV 05 benötigt seiner Meinung nach aus den verbleibenden Partien noch acht Punkte. 

Diederich (Adduktorenzerrung) und Beyazit (Zerrung) fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus, Karakaya hat sich krank gemeldet. Trotzdem geht Latermann von einem Erfolg gegen den Tabellenachten aus. „Wir sind heimstark, orientieren uns auf keinen Fall an Fallersleben.“

VfR Osterode – TSV Holtensen. Auch TSV-Trainer Carsten Langar geht davon aus, dass der Kampf um den Klassenverbleib in die entscheidende Phase eintritt: „Das gibt noch ein Hauen und Stechen.“ Gegen den Neunten rechnet er mit einem Duell auf Augenhöhe, denn nicht nur sein Team, das vor allem von der Stabilisierung der Abwehr profitiert habe, sondern auch Osterode habe zuletzt gute Ergebnisse hingelegt. Bis auf Schwarze kann Langar auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Die Spiele: Sonntag, 26. April,  (15 Uhr): SVG – Sparta, Kästorf – Einbeck, Helmstedt – Wolfenbüttel, Breitenberg – Wolfsburg, Osterode – Holtensen, RSV 05 – Fallersleben, Lengede – Hillerse. 

Von Eduard Warda

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