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Parkour im Walzertakt

Sport Meets Music in Göttingen Parkour im Walzertakt

Sport und Musik gehören zusammen: Beim Formationstanzen, beim Eiskunstlauf oder auch beim Dressurreiten. Selten aber kommen Sportler in den Genuss, bei ihren Darbietungen von einem Symphonie-Orchester begleitet zu werden. „Sport meets Music“ macht es möglich.

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Die Rope Skipper des TV Roringen begeisterten zur Filmmusik „Fluch der Karibik“ mit einer synchronen und temporeichen Choreografie.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Am Sonntagabend hat der Stadtsportbund (SSB) zum fünften Mal Vereinsgruppen und das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) zusammengebracht. Die Zuschauer in der ausverkauften Stadthalle waren restlos begeistert.

Ein „Best of“ der vergangenen vier Veranstaltungen hatte der musikalische Leiter Christoph-Mathias Mueller ausgewählt und mit seiner Musikauswahl einige dieser Gruppen vor eine große Herausforderung gestellt. So mussten sich beispielsweise die schnelle Beats gewohnten Jumpstyler der Tanzschule Krebs bei den Ungarischen Tänzen von Brahms tempomäßig zurücknehmen oder die Parkour-Sportler ihre schnellen, akrobatischen Übungen dem Walzertakt von Johann Strauss‘ „Mephistos Höllenrufe“ anpassen. Das machten die acht Männer und eine Frau so anmutig und kreativ, dass sie die ersten Bravo-Rufe vor der Pause provozierten.

Info

Wer es verpasst hat: Im Frühjahr 2018 geht es in die sechste Runde dieser deutschlandweit einmaligen Veranstaltung.

Einfacher hatten es die Rope Skipper des TV Roringen (Musik: Fluch der Karibik), Ballett- und Modern-Tänzerinnen des ASC (Musik: Die Moldau), Sportgymnastinnen des MTV Geismar (Musik: Beethovens 5. Sinfonie) oder die Cheerleading-Gruppe der Königsblauen (Musik: Can-Can aus Orpheus in der Unterwelt). Ihr Sport bietet sich für abwechslungsreiche Choreografien schlichtweg an. Und Mueller machte mit, „baute“ mit den beiden Männern im Cheerleader-Team eine Pyramide.

Unter den mehr als 200 Sportlern waren auch zwei, die ihr BMX-Rad dabei hatten. Zur Filmmusik „Superman“ zeigten sie, was freihändig auf dem Hinterrad so alles geht. Dass auch Hip Hop zu spanischem Fandango passt, bewies eine Gruppe der Dance Academy, deren typische Moves - eben etwas langsamer getanzt - mit dieser traditionellen Musik harmonierten. Ebenso wie Kampfsportarten zum Filmsound „Mission Impossible“.

Und wie Improvisation funktioniert, bewies die Comedy Company, die sich zwar nur bedingt sportlich betätigte, aber auf das aus dem Publikum zugerufene Sportgerät „Rhönrad“ Songs in den Musikstilen Jazz, Reggae, Hip Hop und Hardrock erfand.

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