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Mit Sport zur gesellschaftlichen Teilhabe

Sportfest in Northeim Mit Sport zur gesellschaftlichen Teilhabe

Beim Spiel- und Sportfest in Northeim am Dienstag, 15. August, informieren Jobcenter Northeim, Stadtsportbund Göttingen (SSB) und Kreissportbund Northeim-Einbeck (KSB), zu "Sport verein(t)",einem Programm, das Langzeitarbeitslosen die Mitgliedschaft in einem Sportverein ihrer Wahl ermöglicht.

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Von links: Hans-Jürgen Mack (Stadtsportbund Göttingen), Michaela Ludwig (Jobcenter Northeim), Nicole Kellner (Jobcenter Northeim), Stefan Schäfer (Geschäftsführer Jobcenter Northeim) und Sarah Gräßler (Sportjugendreferentin Kreissportbund Northeim-Einbeck)

Quelle: Lieske

Northeim. Minisportabzeichen, Wikinger Schach, Slackline und mehr ist beim Spiel- und Sportfest in Northeim am Dienstag, 15. August, geplant. Das Fest ist Teil eines Programms von Jobcenter Northeim, Stadtsportbund Göttingen (SSB) und Kreissportbund Northeim-Einbeck (KSB), das Langzeitarbeitslosen die Mitgliedschaft in einem Sportverein ihrer Wahl ermöglicht.

Info

Das Spiel- und Sportfest ist am Dienstag, 15. August, von 14 bis 18 Uhr auf dem Scharnhostplatz in Northeim geplant. Sportvereine, die sich mit einem Stand präsentieren wollen, können sich per Mail melden. Mehr Informationen hier.

"Die Sportvereine sind prädestiniert für gesellschaftliche Teilhabe", sagt Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Jobcenters Landkres Northeim, zum Kerngedanken des Projekts "Sport verein(t)", zu dem auch das Sportfest gehört. Das Projekt finanziert Langzeitarbeitslosen ein Jahr lang eine Mitgliedschaft in einem Sportverein ihrer Wahl. Ziel sei es auch, diesen Menschen eine Möglichkeit zur Vernetzung zu bieten, so Schäfer.Bereits im zweiten Jahr gibt es das Projekt. Die Idee aber ist schon früher entstanden. "Es ist das Nachfolgeprojekt von 50+", erklärt Hans-Jürgen Mack vom SSB Göttingen. Dieses sei eine Kooperation mit dem Jobcenter in Göttingen gewesen, so Mack. Wegen der guten Resonanz wurde das Projekt in seiner jetzigen Ausprägung fortgeführt - für alle Kunden des Jobcenters von 18 bis 60 Jahren und mehr. "Der Stadtsportbund hat die Idee eingebracht", ergänzt Schäfer. "Seit März 2016 vermitteln wir die Mitgliedschaften", sagt Mack. Interessierte könnten dabei aus allen in den Flyern aufgeführten Angeboten wählen. Im Fokus stehe aber nicht der Leistungsgedanke: "Wir wollen soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration fördern", so Mack. Angelegt ist das Projekt bis Oktober 2018. Seit März 2016 seien bereits 120 Langzeitarbeitslose in Vereine vermittelt worden. Finanziert wird das Angebot vom Landessportbund und der Lotto-Sport-Stiftung.Wegen des bisherigen Erfolgs ist nun sogar der Kreis der Adressaten erweitert worden: Auch Bezieher von Sozialleistungen innerhalb des SGB XII und Flüchtlinge können nun die Leistungen des Projekts in Anspruch nehmen. Ein wichtiger Aspekt, gerade bei Langzeitarbeitslosen, sei die Motivation. "Es ist schon ein Erfolg, Menschen zu motivieren,wieder in der Gesellschaft zu sein", erläutert Schäfer. Dies stelle oft eine Hürde für die Betroffenen dar. Das sei zwar eine Entwicklung in kleinen Schritten, aber die sei enorm wichtig, so Schäfer weiter.Um das Projekt und seine Partner vorzustellen, planen Jobcenter, SSB Göttingen und der KSB Northeim-Einbeck das Spiel- und Sportfest. Dort seien aber nicht nur Kunden des Jobcenters willkommen, so Schäfer, sondern alle Interessierten: "Wichtig ist, dass viele kommen". Neben den Sportveranstaltungen für Jedermann präsentieren sich die Sportbünde, und das Programm "Sport verein(t)" wird mit all seinen Leistungen vorgestellt. Geplant sei auch, dass sich Vereine des Kreises präsentieren, stellt Heinz Jürgen Ehrlich vom KSB Northeim-Einbeck in Aussicht. "Es können auch gleich Mitgliedschaften abgeschlossen werden", sagt Mack.Nach den Erfahrungen des Jobcenters wirkt sich der Sport positiv auf die Beteiligten aus. "Die Leute werden insgesamt aktiver", sagt Michaela Ludwig vom Jobcenter Northeim. Besonders beliebt seien Angebote wir Turnen oder Yoga, resümiert Ludwig.Die Brücke zum Job schlägt ein weiteres Angebot auf dem Spiel- und Sportfest: Über die Wanderausstellung "Minijob? Da geht noch mehr!" sollen Möglichkeiten für Minijobs aufgezeigt werden. Außerdem können sich Minijober über ihre Rechte informieren. Die Ausstellung wird mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) eröffnet.

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