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Sportkonzept der Stadt Göttingen soll überarbeitet werden

Diskussion im Sportausschuss Sportkonzept der Stadt Göttingen soll überarbeitet werden

Als „parteiübergreifende Leitlinie für die Sportverwaltung“ hatte Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne) das Göttinger Sportkonzept bei seiner Einführung im August 1999 beschrieben. Es geht um den gesellschaftlichen Nutzen von Sport und dessen Akzeptanz, aber auch um Sportstätten, ihre Instandhaltung und ihren Ausbau. Weil das Konzept mittlerweile etwas angestaubt ist, beantragten die Grünen im Sportausschuss seine Überarbeitung.

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Quelle: Heller

Die Väter der Richtlinie, die auf dem alten Sportleitbild der Stadt gründete, hatten noch dem Göttinger Sport- und Bäderamt Zielvorgaben gemacht, seit vielen Jahren existiert aber bereits die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) – das Göttinger Sportkonzept ist zweifellos in die Jahre gekommen. „Es hat sich in einigen Formulierungen überlebt“, bestätigte GoeSF-Chef Alexander Frey im Sportausschuss.

Frey plädierte allerdings dafür, ein Konzept zukünftig mit einer „wissenschaftlich fundierten Entwicklungsplanung“ zu verknüpfen. „Richtig ist, dass wir in einer Zeit, in der die Flächennutzungsplanung überarbeitet und damit eine Zukunftsperspektive aufgebaut wird, keine Sportentwicklungsplanung haben.“ Das Konzept, das bereits 2007 einmal von einer Arbeitsgruppe weiterentwickelt werden sollte, dürfe „nicht nur mit dem Löffel in der eigenen Suppe weiterrühren“.

Fritz Güntzler (CDU), Vorsitzender des Sportausschusses, wies auf die Kosten hin: Man könne das „nicht mal eben aus Bordmitteln machen“. Frey ergänzte, am ersten Konzept sei zwei Jahre lang „mit hoher Intensität“ gearbeitet worden. „Kurzfristig ist das heute nicht möglich.“ Er schlug vor, in der nächsten Ausschusssitzung mit den Beratschlagungen für eine Grundkonzeption zu beginnen. Die GoeSF werde nun „das Thema andenken und Vorarbeit leisten“, resümierte Güntzler nach Absprache mit Frey. Vielleicht könnten dann schon für den nächsten Haushalt Gelder eingestellt werden.

Für die FDP forderte Wolfgang Thielbörger, in den Antrag aufzunehmen, dass Kunstrasenplätze stärker gefördert werden sollen. Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) kritisierte, damit würden angesichts der schlechten Haushaltslage „Hoffnungen geweckt, die nicht durch Geld gedeckt sind“. Thielbörger erklärte sich auf Vorschlag von Güntzler schließlich damit einverstanden, den Antrag zurückzustellen und eventuelle Vorträge zum Thema vor dem Ausschuss abzuwarten.

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