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Mehr geht für Gerrits nicht mehr

Sportler der Woche Mehr geht für Gerrits nicht mehr

Andreas Gerrits ist ein vielbeschäftigter Mann. Er geht als Projektingenieur in einem Göttinger Büro einer Vollzeittätigkeit nach, kümmert sich um seinen Hausbau im Flecken Bovenden und wickelt ganz nebenbei wöchentlich noch mindestens 70 Trainingskilometer in den Laufschuhen ab.

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Beendet Cross-Saison mit nationalem Titel: Andreas Gerrits.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Neuerdings steht der Langstreckenläufer der LGG auch im Mittelpunkt medialen Interesses in der Region, holte er doch zum ersten Mal nach 27 Jahren den Einzeltitel eines Deutschen Meisters im Crosslauf in die Leinestadt. Am vergangenen Wochenende überquerte er in Herten als Erster der 120 Starter bei den Jungsenioren (M 35-45) die Ziellinie, ein Erfolg, mit dem zuvor niemand rechnen konnte.

Afrikaner beherrschen Szene

Für die erfolgreichen Senioren unter den Crossläufern ist die Deutsche Meisterschaft Endstation. Welt- und Europameisterschaften gibt es für Altersklassen-Läufer nicht mehr. Die internationale Szene wird bei den Frauen und Männern seit Jahrzehnten von Afrikanern beherrscht. Bei der alle zwei Jahre ausgetragenen WM in der 3,4-Millionen-Stadt Guiyang (China) gingen 2015 beide Titel an Äthiopien.

Gerrits ist ein läuferischer Allrounder, der sowohl auf der Bahn, der Straße als auch auf der Cross-Strecke zuhause ist. Letztere behagt im jedoch am meisten, vor allem, wenn es sich um einen anspruchsvollen Parcours mit Höhenunterschieden und wechselndem Untergrund handelt. Ein spezielles Training dafür bestreitet er jedoch nicht. Ultra-Crossläufe wie der Strongmanrun sind nicht sein Ding, obgleich er „zum Kennenlernen“ schon mal bei einer dieser Veranstaltungen gestartet ist.

Gerrits’ Vorbereitungen haben andere Zielsetzungen. Da ist zunächst die Landesmeisterschaft im 10-km-Straßenlauf am Sonntag in Meppen, dann im April die Landesmeisterschaft im Halbmarathon in Hannover, gefolgt von der Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf der Bahn im Mai in Celle. Ausnahmsweise möchte er auch bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften auf der Bahn starten, weil sie in diesem Jahr „um die Ecke“ stattfinden, nämlich in Leinefelde.

Der 35-Jährige, der 2013 von der LG Friedberg-Fauerbach zur LGG wechselte, denkt, dass es ihm auch im fortgeschrittenen Aktivenalter durchaus noch gelingen kann, seine persönlichen Bestmarken zu steigern. Internationale Ambitionen hegt er dabei jedoch nicht unbedingt. Priorität haben für Gerrits gute Mannschaftsresultate mit der LGG im Cross und auf der Straße, hier auch in der Hauptklasse mit seinen Trainingskameraden Jasper Cirkel und Sebastian Hanelt.bru

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