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Ganze Energie in das Spiel gesteckt

Sportler der Woche Ganze Energie in das Spiel gesteckt

Seine bisher beste Saisonleistung hatte er sich für das wichtige Auswärtsderby bei der HSG Rhumetal aufgehoben. Charles Eliasson, schwedischer Rückraumspieler des Handball-Verbandsligisten TV Jahn Duderstadt, trumpfte beim 35:28-Sieg seines Teams in der Burgberghalle mächtig auf.

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Ganz schön beißen muss der Duderstädter Charles Eliasson (r.), um sich gegen seinen Mitspieler zu behaupten.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Duderstadt. Sieben Treffer markierte Eliasson, der im Sommer zu den Eichsfeldern stieß, selbst, gefiel zudem durch kluge Anspiele. „Das war eine unserer besten Vorstellungen“, freute sich der Sohn der ehemaligen Duderstädter Handballgröße Anders Eliasson. „Wir haben als Mannschaft gut zusammengespielt. Und wenn wir das tun, ist es auch für den Einzelnen einfacher, gut zu spielen.“ Der 21-Jährige ging mit einer Extraportion Motivation in das so wichtige Match, denn „zuletzt lief es bei mir nicht so gut. Deshalb wollte ich meine ganze Energie in dieses Spiel stecken“.

Das klappte, und die Jahn-Fans bekamen einen Eliasson zu sehen, der mit Wucht und Willen gefiel. Das war zu Saisonbeginn noch anders gewesen. Anfangs tat sich der junge Schwede, der zuvor für den TSV Altenholz in der 3. Liga gespielt hatte, noch etwas schwer. Die Eingewöhnung wurde auch nicht dadurch erleichtert, dass es nach eher schleppendem Start das eine oder andere Mal Pfiffe der eigenen Fans hagelte. „Damals waren wir noch nicht so selbstbewusst, jeder hat nur für sich gespielt“, erinnert sich Eliasson.

Doch diese trüben Tage gehören der Vergangenheit an. Der Zusammenhalt wuchs, mit ihm auch das Punktekonto. Auch wenn es trotz des Derbysieges fünf Zähler Rückstand auf die Plätze eins und zwei sind, „wir geben nicht auf“, verspricht der 1,94 Meter-Mann. Schon im Heimspiel gegen Wietzendorf am kommenden Sonnabend will der Arsenal London-Fan mit seinem Team nachlegen. „Ich bin optimistisch, dass das klappen wird“, verkündet er. Wie es nach der Serie für den Schweden, der sein Deutsch mit Franziska Post, Tochter des Torwart-Routiniers Martin Post, ständig verbessert, weitergehen wird, ist offen.

Eliassons Ein-Jahres-Vertrag verlängert sich nur bei Aufstieg automatisch. „Ich stehe mit unserem Manager Michael Kienberger in Gesprächen“, verrät er. „Ich fühle mich in Duderstadt sehr wohl, habe aber noch keine Entscheidung getroffen. Mal sehen, was passieren wird.“ Mit Leistungen wie gegen Rhumetal ist der Rückraumspieler für den TV Jahn kaum zu ersetzen.cro

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