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Sprenger der Göttinger Sport und Freizeit GmbH auf Hochtouren

Zum Teil mit Leine-Wasser Sprenger der Göttinger Sport und Freizeit GmbH auf Hochtouren

Es mangelt an Regen, der Boden ist rissig vor lauter Trockenheit. Die Fußballplätze am Jahnstadion präsentieren sich hingegen in einem satten Grün – das der rührigen Pflege der Platzwarte geschuldet ist. Damit sich die Fußballer auf den städtischen Plätzen auch im Sommer wohlfühlen, werden die Platzwarte vom Platzbetreiber Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), einer städtischen Tochter, regelmäßig zu „Greenkeeper-Lehrgängen“ geschickt.

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Bewässerung des „B-Platzes Nord“ am Jahnstadion: Ein Vollkreis-Sprenger verspritzt in einer Stunde bis zu 20 Liter Wasser.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Zu den städtischen Greenkeepern, die für das Jahnstadion zuständig sind, gehört Jan Vellmer, der auch bei sengender Hitze für ein maßvolles Wässern plädiert.

„Man darf nicht zu oft bewässern, aber wenn, dann richtig“, erläutert er. „Übertrieben viel Wasser bringt nichts. Das könnte gar nicht in den Boden einziehen und würde nur obendrauf verdunsten.“ Im Sommer werden die städtischen Plätze ein- bis zweimal in der Woche gesprengt, bei hohen Temperaturen, wie sie für das Wochenende erwartet werden, auch bis zu dreimal.

Im und am Jahnstadion gibt es mit dem „A-Platz“ in der Arena und dem „B-Platz Nord“ direkt neben dem Stadion zwei Spielflächen mit rund einem Dutzend integrierten Wassersprengern – auf dem B-Platz sind es beispielsweise zehn Halbkreis- und zwei Vollkreis-Sektorenregner.

Der Vorteil am Jahnstadion sei, dass auf Leinewasser zurückgegriffen werden könne, unterstreicht Vellmer. „Wir vermeiden, so weit es geht, den Einsatz von Trinkwasser“, sagt Jörn Lührs, bei der GoeSF Abteilungsleiter Sport, dem wichtig ist, dass mit Augenmaß gewässert wird.

Beim Platz auf den Zietenterrassen war der Wassereinsatz durch eine große Belastung zu Saisonende notwendig. „Aber der verwandelt sich jetzt auch wieder von braun in grün“, sagt Lührs. Wie groß die Wassermenge ist, die in einem heißen Sommer in die Plätze sickert, kann er ad hoc nicht sagen. „Aber das darf man nicht unterschätzen“, sagt er.

Alles in allem ist die GoeSF für 16 Plätze zuständig: fünf am Jahnstadion, drei im Maschpark, zwei bei Sparta sowie für Weende, die Zietenterrassen, Herberhausen, Elliehausen, Groß Ellershausen und die Benzstraße. Vellmer hat beobachtet, dass jene Spielflächen, die in der Nähe von Flüssen stehen, wegen des höheren Grundwasserpegels besser mit der Trockenheit klarkommen – „zumindest ein Viertel oder die Hälfte des Platzes“.

Gesprengt wird stets nachts. Erstens verdunstet das Wasser dann nicht gleich, und zweitens verbrennt der Rasen dann nicht. Nachts müsse allerdings darauf geachtet werden, dass die Tore demontiert sind, weil sonst das Geräusch des Wasserstrahls auf Aluminium die Nachbarn um den Schlaf bringe, verdeutlicht Lührs.

Und wenn abends keiner guckt, dann läuft Vellmer nach einem heißen Arbeitstag auch mal mitten durch die städtische Dusche. „Auf jeden Fall“, sagt der Platzwart.

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