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Springreiter-Elite am Start

Burgturnier Springreiter-Elite am Start

Für Tradition und Klasse steht laut Veranstalter-Mitteilung das Burgturnier, das in diesem Jahr vom 18. bis 21. Juni in Nörten-Hardenberg stattfindet. Passend dazu wird die 31. Auflage des Reitsportereignisses zum ersten Mal mit der hardenbergschen Ausstellung  Klassika kombiniert.

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Pressekonferenz in Göttingen: Kaspar Funke (Escon Marketing), die Reiter Daniel Lahmann und Peter Wylde, Carl Graf von Hardenberg und Horst Waterkamp (ehemals Gothaer, v. l.).

Quelle: Theodoro da Silva

Spitzensport wollen die Organisatoren bieten und dabei der Wirtschaftskrise trotzen. Das wurde gestern in den Räumen von Sponsor Gothaer Versicherungen bei der Pressekonferenz zum 31. Burgturnier deutlich. Zum ersten Mal fällt dieses mit der Klassika, der Hardenberger Ausstellung für Wohnkultur und Gartenkunst, zusammen. Die Besucher hätten dabei einen „großen Benefit“, wie Organisator Carl Graf von Hardenberg unterstrich: Für fünf Euro Eintritt hat man tagsüber zugleich Zutritt zur Stehplatztribüne. Wie das obligatorische Feuerwerk oder die Schaubilder soll die Klassika zum „Amüsement“ (von Hardenberg) der Zuschauer beitragen.

Beinahe im Wortsinn Zugpferde der Veranstaltung sind aber die namhaften Springpferde und ihre prominenten Reiter, die im Parcours unter der Burgruine um die Goldene Peitsche und Punkte für die Masters League reiten. Auf der vorläufigen Teilnehmerliste finden sich unter anderem die Namen des Vorjahresgewinners der Goldenen Peitsche, Holger Wulschner, des Altmeisters Franke Sloothaak, des Schweizers Beat Mändli oder auch jener von Markus Beerbaum. Dessen Frau Meredith Michaels-Beerbaum wird allerdings fehlen – sie startet bei einem Nationenpreis-Turnier.

Bei der Pressekonferenz gaben bereits Nachwuchsreiter Daniel Lahmann und der US-amerikanische Team-Olympiasieger Peter Wylde ihre Visitenkarten ab. Der 43-jährige Wylde, unter der Burgruine ein alter Bekannter, will beim 31. Burgturnier mit seiner elfjährigen Stute Esplanade starten, mit der er sich im kommenden Jahr die Teilnahme an den Weltreiterspielen erhofft. 

Dort wird voraussichtlich auch das gerade wieder aktuelle Dopingproblem eine Rolle spielen. Carl Graf von Hardenberg gab dazu gestern eine Erklärung in eigener Sache ab: Die FN – die Deutsche Reiterliche Vereinigung – müsse „langsam in die Puschen kommen und schnell Klarheit schaffen“, forderte von Hardenberg im Hinblick auf die jüngsten Dopingvorwürfe gegen Marco Kutscher. „Wir wollen dass der Sport auf unseren Plätzen sauber bleibt.“

Zwar hätten einige Sponsoren wegen der Wirtschaftskrise ihre Unterstützung in diesem Jahr abgesagt, doch der größte Teil habe Wort gehalten, unterstrich Horst Waterkamp, der seit drei Jahren Unterstützer des Preises der Südniedersächsischen Wirtschaft akquiriert. „Es bewährt sich, dass wir auf langfristige Partner setzen“, sagte Waterkamp. Auch bei Dotierung und Vorverkauf schlage die Krise bis dato nicht durch, unterstrich Organisator Kaspar Funke von Escon Marketing. Die Höhe des Preisgeldes entspreche in etwa jener des Vorjahres, die großen Springen seien zu „40 bis 50 Prozent“ ausverkauft. „Die Finanzkrise haben wir im Kartenvorverkauf bisher nicht gemerkt“, bekräftigte Carl Graf von Hardenberg.

Eduard Warda

Tickets unter Telefon 05503/802635 oder im Internet unter www.der-hardenberg.com.

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