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Sprint-Stars tragen sich ins Goldene Buch ein

Fütterer, Germar und Heine zu Gast Sprint-Stars tragen sich ins Goldene Buch ein

Drei ehemalige Weltklasse-Sprinter befinden sich in der Stadt: Die früheren Leichtathleten Heinz Fütterer, Manfred Germar und Jutta Heine haben sich am Freitagnachmittag im Alten Rathaus ins Goldene Buch der Stadt Göttingen eingetragen.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Um 19 Uhr beginnt im Hotel Freizeit In (Dransfelder Straße 3) eine öffentliche Talkshow mit den Sport-Stars. „Besuch von Legenden des Deutschen Sports“, ist der Eintrag im Goldenen Buch überschrieben. In alter Gewohnheit unterzeichnete der ehemalige 200-Meter-Weltrekordler Germar, heute 80 Jahre alt, mit seiner Unterschrift und einem Läufer-Männchen.

Die 75-jährige Heine, Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen in Rom über 200 Meter und mit der 4 x 100-Meter-Staffel, wies darauf hin, „dass leider nicht mehr alle da sind von der Staffel“ - sie meinte damit Brunhilde Hendrix, die 1995 gestorben ist.

„Wir wurden bereits am Bahnhof herzlich empfangen und haben bei einem Rundgang durch die Stadt gelernt, wie viele berühmte Leute in Göttingen gelebt haben“, sagte der 84-jährige Fütterer, der 1954 Weltrekord über 100 Meter gelaufen ist. Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt sei für alle drei „eine große Ehre und eine ganz besondere Sache“.

Heine, die braun gebrannt und in Jeans fast jugendlich wirkte, stieß erst kurz vor der Zeremonie dazu, denn ihr Zug hatte 45 Minuten Verspätung. So verpasste sie die Begrüßung und die Anmerkungen von Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne) zur Geschichte des Alten Rathauses. Ein persönliches Anliegen hatte der Politiker aber auch: Er hatte ein Fotoalbum mit schwarz-weißen Aktionsbildern der Sprinter mitgebracht, darunter sogar „beinahe erotische Fotos“ von Heine, wie er verschmitzt erklärte, und bat um Autogramme.

„Jutta Heine war das Idol meiner Frau“, berichtete der Bürgermeister, der als kleiner Junge mit Spielkameraden die Staffelläufe von Germar und Fütterer nachgestellt hat, wie er verriet. Die heutige Situation der Leichtathletik sieht er eher negativ: „Wir haben eine einzige Kommerzialisierung, und der Sportler ist der Doofe.“

Neben Holefleisch nahmen auch Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), sowie unter anderem Petra Reußner und Gerhard Scharner von der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), Bezirksgruppe Südniedersachsen/Göttingen, an der Zeremonie teil. Die DOG-Gruppe ist der Veranstalter der Talk-Show am Abend im Hotel Freizeit In.

Von Eduard Warda

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