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Stadt bezuschusst Vereinsmitgliedschaft Jugendlicher

Mission Olympic Stadt bezuschusst Vereinsmitgliedschaft Jugendlicher

Vertreter aus 25 Göttinger Vereinen und sechs Institutionen trafen sich zur Hauptausschusssitzung des Stadtsportbundes (SSB) im Vereinshaus der Waspo 08. Im Mittelpunkt standen neben Ehrungen, der Stadttombola und Mission Olympic vor allem zwei Neuerungen: bei Sportstätten-Baumaßnahmen und bei der Bezuschussung Jugendlicher für Vereinsmitgliedschaft.

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Quelle: BB

Damit zukünftig keine Sportfördergelder mehr verfallen, sollen Verein, die eine Baumaßnahme planen, bis zum 30. Juni die verbindliche Zusage an den SSB geben, ob bis zum Jahresende der erste Spatenstich erfolgen kann. Andernfalls würde versucht, die Fördermittel an andere Vereine weiterzureichen, erläuterte Heinz Arend, stellvertretender Vorsitzender des SSB.
Seit November 2008 gibt es die Sozialcard. Arbeitssuchende und beispielsweise Hartz-IV-Empfänger haben mit ihr die Möglichkeit, an sportlichen und kulturellen Angeboten vergünstigt teilzunehmen. Neu ist ab 1. Juli 2009, dass Jugendliche unter 18 Jahren bei einem Sportverein von der Stadt mit sechs Euro für ihre Mitgliedschaft bezuschusst werden. Dies gilt allerdings nur für den ersten Verein. Bei jedem weiteren muss der Grundfreibetrag vom Jugendlichen bezahlt werden.
Ines Graeber, stellvertretende Vorsitzende des SSB, erläuterte die geplante Zusammenarbeit zwischen Ganztagsschulen und Sportvereinen. Weil es immer mehr Ganztagsschulen gebe (665 in Niedersachsen, 2001 waren es noch 134), könnten die Schüler nachmittags kaum das Training im Verein wahrnehmen. Zudem gebe es ein Platzproblem, weil die Schulen die Sporthallen blockierten, die die Sportvereine zum Training nutzten. Eine Arbeitsgruppe habe nach kontroversen, aber auch konstruktiven Diskussionen erste Ansatz- und weiterführende Diskussionspunkte gefunden, erläuterte Graeber.

Schulen sollen sich öffnen

So könnten die Trainingszeiten im Verein auch als Schulzeit angerechnet werden, auch wenn sie außerhalb der Schulstunden lägen. Die Schulen sollten sich für Vereine und andere Schulen mehr öffnen, der SSB als Schaltstelle fungieren. Im Gespräch ist auch eine Stadtleiste, in der Schüler zu bestimmten Zeiten zum Vereinstraining gehen könnten.
Die im vergangenen Jahr ausgesetzte Stadttombola wird wieder zum Leben erweckt und vom 31. Oktober bis zum 24. Januar 2010 laufen. Ziel sei es, 60000 Lose zu verkaufen, sagte Hans-Jürgen Mack, Projektleiter des SSB. 12000 Lose seien bereits verkauft. Als Restpreis sei ein Gutscheinbuch geplant mit Vergünstigungen für sportliche und kulturelle Angebote.
Auch bei der Hauptausschusssitzung stand Mission Olympic im Mittelpunkt. Die geplanten Aktionen vom Sonnabend, 13. Juni, bis Montag, 15. Juni, wurden noch einmal vorgestellt (Tageblatt berichtete). „Mission Olympic macht richtig Spaß“, sagte Mack, der Göttingen „gut aufgestellt“ sieht. „Auch wenn wir die 100000 Euro nicht bekommen sollten, haben wir jetzt schon gewonnen“, betonte er.
Gut aufgestellt ist der SSB auch finanziell, wie Christian Steinmetz, stellvertretender Vorsitzender für Finanzen, mitteilte. Der Haushalt 2008 sei insgesamt eingehalten und ein leichtes Plus von 8153 Euro erwirtschaftet worden. 2009 gebe es keine großen Änderungen, die Liquidität sei gewährleistet.
Zu Beginn der Versammlung am Kiessee gab es Ehrungen für Sportabzeichen. Alfred Bonenberger (FC Grone) wurde für das 25. Sportabzeichen, Quintus Helling (Tuspo 61) und Gebhard Schaechterle (FFG) für das 35. sowie Erika Bräuer (Tuspo 61) und Michael Zimmermann für das 40. Sportabzeichen geehrt. Bereits zum 45. Mal hat Walter Pitsch die Prüfung absolviert. Strahlend reihte sich der großgewachsene Sportler in die Reihe der Geehrten ein und wirkte dabei so dynamisch, dass er wohl auch die 50 locker schaffen wird.

Von Manuel Becker

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