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Stadt und Universität Göttingen ehren 194 Sportler

„Beweis für Güte und Vielfalt“ Stadt und Universität Göttingen ehren 194 Sportler

Großer Bahnhof für die Göttinger Top-Athleten: Zum fünften Mal haben die Georg-August-Universität und die Stadt gemeinsam ihre besten Sportler ausgezeichnet. Gut 500 Gäste sorgten am Dienstagabend in der zum Festsaal umfunktionierten Spielhalle des Uni-Sportzentrums für ein würdiges Ambiente.

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Freuen sich über die Anerkennung ihrer herausragenden sportlichen Leistungen: die Geehrten der Georg-August-Universität und der Stadt Göttingen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. So erhielten 194 Sportler aus 17 verschiedenen Sportarten die Auszeichnungen aus den Händen von Uni-Vizepräsidentin Ruth Florack, Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler (SPD) und dem Sportausschuss-Vorsitzenden Thomas Häntsch (CDU).

Die höchste Auszeichnung des Tages bekam GPC-Athletin Margret Neher verliehen. Das Kanu-Multitalent feierte mit der Nationalmannschaft den Gewinn des Weltmeistertitels im Kanupolo. Damit hat die Tochter des Göttinger Nobelpreisträgers Erwin Neher ihre Sportplaketten-Sammlung erweitert. Es war zwar nicht wie 2007 die Goldene, aber immerhin erneut die Silberne. Gold erhielt sie damals für ihren U23-Europameisterschaftstitel im Kanurennsport. Bronze bekam sie am Montag noch gemeinsam mit ihren GPC-Teamkameradinnen für die Deutsche Vizemeisterschaft im Kanupolo.

Die Anforderungen sind hoch, um die höchste städtische Sportauszeichnung verliehen zu bekommen. Die Athleten müssen eine Teilnahme an Welt-, Europameisterschaften oder Olympischen Spielen, einen Deutscher Meistertitel in der Männer- oder Frauenklasse, den Gewinn eines Deutschen Pokalwettbewerbs oder einen Welt- oder Europarekord in einer olympischen Disziplin vorweisen. Seit 2008 ist Gold nur 2014 verliehen worden. Tonie Lenz und Katharina Kruse hatten die World Games im Kanupolo gewonnen – der Wettbewerb wurde mit den Olympischen Spielen gleichgesetzt.

Zum fünften Mal haben die Georg-August-Universität und die Stadt gemeinsam ihre besten Sportler ausgezeichnet.

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„Auch wenn wir bei den Männern und Frauen keine Sportplakette in Gold vergeben können, so bin ich doch stolz, dass gleich fünf Talente die Jugendsportplakette in Gold bekommen. Besonders die Leistung von Neele Eckhardt steht denen der Frauen kaum nach“, betonte GoeSF-Geschäfstführer Alexander Frey. Die Leichtathletin feierte den DM-Titel im Dreisprung bei den U23-Meisterschaften. Ebenfalls Gold erhielten gleich vier Basketballspielerinnen der BG 74. Britta Daub (U16-Europameisterin) sowie Jennifer Crowder, Maj vom Hofe und Lena Wenke (10. Platz bei der U18-EM). 74 der ausgezeichneten 105 Jugendlichen waren Basketballspieler.

So war es auch LG-Athletin Eckhardt, die um 19.34 Uhr als erste Geehrte Urkunde und Plakette erhielt. Als letzte Geehrte wurden dann um 20.31 Uhr zwei Funktionäre ausgezeichnet. Für besondere Verdienste um die Förderung des Sports erhielten Till Reschke – TSC Göttingen – und Uwe Viebrans von der Tuspo 1861 die Auszeichnung der Stadt. Beide engagieren sich jeweils seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich.

Die Georg-August-Universität freute sich über drei deutschen Hochschulmeisterschaften. Neben der Kanupolomannschaft (natürlich mit Neher) und der 4x100-Meter-Staffel wurde Orientierungsläufer Bjarne Friedsrichs als einziger Einzelsportler als Titelträger geehrt. Die Uni zeichnete 43 Athleten aus. In seiner Begrüßung betonte Oberbürgermeister Köhler, dass die Sportlerehrung „der Beweis für Güte und Vielfalt des Göttinger Sports ist“. Uni-Vizepräsidentin Florack unterstrich in ihrer Rede die enge Verbundenheit der Partner Allgemeiner Hochschulsport und GoeSF.

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