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Stadtwerke-Volkstriathlon: Extreme Hitze fordert Teilnehmern alles ab

Wasser als Dusche, nicht zum Durstlöschen Stadtwerke-Volkstriathlon: Extreme Hitze fordert Teilnehmern alles ab

Es muss nicht immer Hawaii sein, Göttingen tut es auch. Der Stadtwerke-Volkstriathlon hatte etwas von dem zu bieten, was auch den Ironman  auf der Pazifikinsel kennzeichnet: Hitze. Etwa 800 Teilnehmer gingen in den vier Konkurrenzen an den Start, die meisten erreichten verschwitzt aber zufrieden das Ziel im Jahnstadion.

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Erst ins kühle Wasser, dann aufs Rad und in die Laufschuhe: „Umgekehrt hätte es sein müssen“, war im Ziel von vielen Triathleten zu hören.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Einer von ihnen war Christoph Bentz aus Kassel. Der Zweitliga-Triathlet des KSV Baunatal war erstmals in Göttingen an den Start gegangen und hatte am Ende knapp zwei Minuten Vorsprung vor Seriensieger Hendrik Becker. Der 21-Jährige nutzte den Volkstriathlon als Vorbereitung für das Saisonfinale der 2. Bundesliga am kommenden Wochenende und war am Ende zufrieden: „Die Radstrecke war leer und ließ sich gut fahren. Bei den Wendepunkten an der Laufstrecke hatte ich die Konkurrenz gut im Blick. Etwa drei Kilometer vor dem Ziel wusste ich, dass ich den Sieg in der Tasche hatte.“

Andere Motive hatte Stadtwerke-Vorstand Gerd Rappenecker, der zum vierten Mal am Start war und zum dritten Mal das Ziel erreicht hat. „Ganz schön warm war es“, lautete seine erste Bilanz. Stickig sei es auf der Radrunde gewesen, erfreulich viel Schatten habe es auf der Laufrunde gegeben. Verbesserungsbedarf sieht er für sich noch bei den Wechseln. „Diese Umzieherei kostet Zeit. Ich überlege, ob ich mir nicht mal einen Triathlon-Anzug in den Stadtwerke-Farben besorgen sollte.“

Die Werbetrommel rührte der Stadtwerke-Chef für die Staffelkonkurrenz als Einstiegswettbewerb. „Das ist ein niederschwelliges Angebot, bei dem man sich erst einmal in einer Sportart versuchen kann.“ Damit sprach er Alexander Frey, Geschäftsführer der veranstaltenden Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) aus der Seele. Der möchte in Zukunft den Anteil der Staffeln noch weiter steigern (81 waren es in diesem Jahr). „Der Triathlon ist ein Familienevent und wird es immer mehr. Man muss sich doch nur umschauen.“ Unübersehbar waren im Zielbereich  glückliche, verschwitzte Väter mit ihren Kleinkindern auf dem Arm, Töchter, die von den Eltern auf der letzten Stadionrunde angefeuert wurden, Männer, die ihre Partnerinnen mit der Handykamera beim Zieleinlauf filmten.

Eines hatten aber alle Teilnehmer gemeinsam. Bei weit mehr als 30 Grad im Jahnstadion wurde der gereichte Wasserbecher bei der Zielankunft nicht als Durstlöscher genutzt, sondern als erste kalte Dusche nach drei kräftezehrenden Distanzen im Wasser, auf dem Rad und auf der Laufstrecke. Die besondere Abkühlung suchte Männer-Gesamtsieger Bentz nach seinem Erfolg: „Habe ich noch Zeit bis zur Siegerehrung?“, fragte er kurz nach. Und verschwand in Richtung Brauweg-Freibad. „Ich möchte noch mal rutschen.“

©Pförtner

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