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Stahlrösser unterliegen in Tschechien im Endspiel Höchst II mit 4:7

Radball-Weltcup Stahlrösser unterliegen in Tschechien im Endspiel Höchst II mit 4:7

Manuel und André Kopp vom RV Stahlross Obernfeld sind erfolgreich in die Radball-Weltcup-Serie gestartet. Im tschechischen Pilsen spielte sich das Bundesliga-Duo aus dem Eichsfeld bis ins Finale vor, wo es von der österreichischen Vertretung RC Höchst II gestoppt wurde. Trotz der 4:7 (2:3)-Niederlage zog Teamsprecher Manuel Kopp ein zufriedenes Fazit.

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In Pilsen erst im Endspiel unterlegen: André (2.v.r.) und Manuel (r.) Kopp vom RVS Obernfeld, hier im Deutschlandpokal gegen Stein.

Quelle: Richter

Eichsfeld. „Wir können mit unserer Leistung sehr zufrieden sein“, betonte er und sprach von einer „gelungenen Generalprobe“ für den anstehenden finalen Bundesliga-Spieltag, der am 30. Mai in Obernfeld ausgetragen werden wird.

Im ersten Spiel fuhren die Kopps gegen Gastgeber Pilsen, der personell verändert ins Rennen ging, einen nie gefährdeten 6:0 (5:0)-Sieg ein. „Wir haben sehr konzentriert agiert und unsere ersten Chancen gleich genutzt“, beschrieb Manuel Kopp den Schlüssel zum Auftakt-Kantersieg. Ein noch höherer Erfolg war für die Stahlrösser möglich, aber sie scheiterten gleich dreimal am Pfosten.

Gegen die junge Mannschaft aus Pfungen (Schweiz) lagen die Eichsfelder rasch mit 2:0 vorne. „Wir hatten das Spiel ganz gut im Griff“, sagte der Teamsprecher, der kurz vor der Halbzeitsirene höchstselbst für das 3:1 sorgte. Nach dem Seitenwechsel glichen die Österreicher jedoch aus und beantworteten 20 Sekunden vor Schluss auch den erneuten Obernfelder Führungstreffer zum 4:4-Endstand.

Eine sichere Angelegenheit wurde anschließend Gruppenspiel Nummer drei gegen den SC Svitavka (Tschechien). Bereits nach dem ersten Abschnitt hatten sich André und Manuel Kopp eine beruhigende 3:0-Führung erspielt, konnten sich am Ende über ein souveränes 6:1 freuen.  Um ganz sicher ins Halbfinale einzuziehen, benötigten die Cousins nun mindestens ein Remis gegen die starke Vertretung des RC Höchst II. Das gelang zwar nicht, dennoch war Manuel Kopp trotz des 2:5 (0:3) mit der eigenen Vorstellung „nicht unzufrieden, besonders in der zweiten Halbzeit“.

Die Entscheidung, wer aus der Gruppe neben Höchst II ins Semifinale einzieht, musste im Viermeterschießen zwischen den punktgleichen Obernfeldern und Pfungen fallen. Hier setzten sich die Kopps souverän mit 3:0 durch. „Wir sind sehr selbstbewusst da rein gegangen und hatten auch etwas mehr Erfahrung als der Gegner“, sagte Manuel Kopp anschließend.

Im Halbfinale kam es zum rein deutschen Duell gegen Bundesliga-Tabellenführer RMC Stein, der Vorrundengruppe zwei dominiert hatte. Nach 2:0-Pausenführung fingen sich die Kopps einen Treffer ein, gingen aber nach einer Ecke umgehend wieder mit 3:1 in Führung. Mehr als das erneute Anschlusstor ließen die Eichsfelder nicht zu, jubelten nach dem 3:2 (2:0) über den Finaleinzug.

Dass sich dort Höchst II erneut als zu stark erwies und am Ende mit 7:4 (3:2) die Oberhand behielt, nahm Manuel Kopp nicht so schwer. „Die Form stimmt“, bilanzierte er im Hinblick auf den Bundesliga-Showdwon in eigener Halle in knapp zwei Wochen. Für das Erreichen des Endspiels erhielten die Stahlrösser 45 Punkte für die Weltcup-Wertung.

Von Christian Roeben

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