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Starke Abschiedsvorstellung von Junghans

Handball-Landesliga Starke Abschiedsvorstellung von Junghans

Die Landesliga-Handballer des MTV Geismar kommen aus dem Feiern nicht mehr heraus: Trotz angespannter Personallage konnte sich die Kemke-Sieben beim bereits feststehenden Absteiger aus Peine knapp mit 31:30 durchsetzen und buchte nach der Niederlage der HSG Oha in Braunschweig sein Ticket zur Verbandsliga-Relegation.

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Janek Junghans (M., SG Spanbeck/Billingshausen) war in seinem Abschiedsspiel nicht zu stoppen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Beim ebenfalls knappen 27:26-Erfolg der SG Spanbeck/Billingshausen hat der scheidende SG-Kapitän Janek Junghans den Unterschied ausgemacht.

MTV Vater Jahn Peine – MTV Geismar 30:31 (14:16). Beim 8:3 aus Sicht der Gäste schien das Spiel in geordneten Bahnen: Kusterer und Matthies trafen aus dem Rückraum, Achsel setzte über die Außenposition immer wieder Nadelstiche und Mühlenbrock parierte in der Anfangsviertelstunde drei Strafwürfe in Folge.

Hektisches Angriffsspiel und nachlässige Deckungsarbeit gegen die Rückraumspieler Henning und Kaufmann sowie den ebenfalls immer wieder im Rückraum auftauchenden Außen Mühlbach brachten den Absteiger aus Peine wieder in die Partie. Das Spiel sollte auch im zweiten Durchgang fahrig und eng bleiben.

Geismar legte stets vor, jedoch steckten die Jahner nie auf und konnten bis 26:26 immer wieder die Führung egalisieren. Als beim 30:27 endlich die Entscheidung gefallen zu sein schien, brachten die MTVer den Gegner jedoch mit leichten Ballverlusten erneut ins Match. Am Ende reichte es für den knappen Sieg. – MTV Geismar: Mühlenbrock (TW) Schmidt (TW) – Kusterer (6), Achsel (6), Werkmeister (6/3), Matthies (5), Versemann (3), Tiepner (2), Kerklau (1), Richter (1), Haupt (1).

TG Münden II – SG Spanbeck Billingshausen 26:27 (15:13). Die wohl größte Besonderheit in dieser Partie beim Schlusslicht lag darin, dass sie für den langjährigen Spanbecker Kapitän Janek Junghans einen Abschied auf unbestimmte Zeit bedeutete. Eine Gala boten ihm seine Teamkameraden nicht: So taten sich in der Abwehr Löcher auf, die es in dieser Art sonst nicht gab.

Der Gegner wurde stark gemacht und witterte einen möglichen Heimerfolg. Die gesamte erste Hälfte war ausgeglichen, bis sich Münden kurz vor der Halbzeitpause auf 15:12 absetzen konnte. Bereits im ersten Durchgang bewies Mittelmann Junghans, warum er seit so vielen Jahren der Kopf der Mannschaft war.

Stück für Stück riss er seine Mannschaftkameraden mit und schaffte es in seinen vorerst letzten 30 Minuten auf dem Feld noch eine Schippe draufzulegen. Der Anschlusstreffer zum 15:14 sollte der erste von fünf Siebenmetern sein, die Junghans allesamt sicher verwandelte. Weiterhin lag die SG hinten, weil es schwierig war, in dieses Spiel zu finden und endlich die hundert Prozent an Leistung auf den Platz zu bringen.

In der 50. Minute lag die SG sogar mit vier Toren im Hintertreffen (19:23). SG-Coach Eddy Krüger gab Junghans den Auftrag: „Geh jetzt rein und führ deine Mannschaft zum Sieg!“. Die Defensive gewann an Stabilität, vorne ließ Junghans seinen Gegnern im Eins-gegen-Eins keine Chance, beim 22:24 war die SG wieder dran.

Was folgte, war ein Abschied nach Maß. Mit insgesamt zehn Treffern war Junghans der erfolgreichste Werfer der Partie. Die wichtigen Treffer beim Anschluss zum 24:25, beim Ausgleich zum 25:25 und schließlich das Siegtor zum 27:26 erzielte er in der Manier eines Captains mit starken Nerven vom Punkt. – SG Spanbeck/Billingshausen: Beulke (TW), Sommerburg (TW), Badenhop (6), Deschner, Gremmes, Henke (1), Henze (1), Huhnoldt, Junghans (10/5), Pleßmann (1), Dressler, Specht (1), Schröder (5), Lange (1). r

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