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Starke Veilchen Ladies beweisen Kampfgeist, verlieren jedoch

Damenbasketball-Bundesliga Starke Veilchen Ladies beweisen Kampfgeist, verlieren jedoch

Trotz starker Leistung haben die BG 74 Veilchen Ladies am Sonnabend ihr Heimspiel in der Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) gegen den BC Pharmaserv Marburg mit 57:73 (35:46) verloren. Besonders in der ersten Hälfte des Spiels hatten die Marburger Mühe mit einer schnellen und starken BG.

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Umkämpfte Duelle sehen die Zuschauer in der FKG-Halle am Sonnabend beim Spiel der Veilchen Ladies gegen Marburg.

Quelle: Bänsch

Göttingen. „Es war ein hartes Spiel“, bilanzierte Trainer Giannis Koukos. Die erste Hälfte sei die bisher die Beste der Veilchen Ladies in der laufenden Saison gewesen. In der zweiten Hälfte habe dann die Konzentration und vielleicht auch die Erfahrung gegen einen starken Gegner wie Marburg gefehlt.

Dabei fing es so gut an: Zu Beginn holte Verdine Warner den Ball für die Veilchen Ladies und verwandelte kurz darauf nach Assist von Jennifer Crowder. Trotz starker Aktionen und vor allem schnellem Umschaltspiel benötigten die Göttingerinnen eine Weile, um ins Spiel zu kommen.

Dem Gastgeber fehlte in der Offense das Quäntchen Selbstbewusstsein – und manchmal auch das Quäntchen Glück. Spätestens im zweiten Viertel lief es aber: Die Veilchen Ladies hielten den Rückstand klein halten und gingen zum Teil selbst in Führung. „Wir haben heute wieder mal gezeigt, dass wir mithalten können, und haben eine gute erste Halbzeit gespielt“, sagte Jennifer Crowder nach dem Spiel.

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Veilchen Ladiies – BC Pharmaserv Marburg

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Glänzen konnten besonders sie und Alissa Pierce. Crowder stellte wie auch die übrige Mannschaft schnelles Umschaltspiel unter Beweis und überzeugte mit viel Körpereinsatz. Am Ende bescherte ihr Einsatz dem Team acht Punkte.

Pierce war immer präsent und erzielte mit elf Punkten und vier Rebounds die zweitbeste Ausbeute des Teams nach Warner mit 14 Punkten und neun Rebounds. Marissa Janning zeigte mit zehn Punkten und vier Rebounds ebenfalls eine starke Leistung.

Derweil sorgten die Schiedsrichterentscheidungen im Match nicht nur bei den Fans für heftigen Protest. Auch Trainer Koukos schüttelte ein ums andere Mal den Kopf und protestierte mitunter lautstark und gestenreich, wenn ein vermutetes Foul nicht geahndet wurde.

Apropos lautstark: Über mangelnden Rückhalt der Fans können sich die Veilchen Ladies weiterhin nicht beklagen. Trommeln, Tröten und Fangesänge der Göttinger übertönten die Anfeuerungen des Marburger Grüppchens bei weitem.

Trotzdem lief es ab dem dritten Viertel immer schlechter für die Ladies. Die Marburger hatten an Stärke gewonnen und bewiesen vor allem Treffsicherheit. Der Vorsprung auf die Veilchen wuchs. „Im dritten Viertel sind wir drei, vier Minuten zusammengebrochen, da war irgendwann die Luft raus“, beschrieb Pierce den Spielverauf. Schließlich stand doch noch eine 57:73-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Da half auch die energische Ansprache von Trainer Koukos in der letzten Auszeit nichts mehr. Das Klemmbrett des Griechen musste es ausbaden und flog über die Bande. „Im dritten Viertel hat ein bisschen die Kraft gefehlt, auch ich war müde, und mir sind ein paar Fehler passiert im Spielaufbau“, gab sich Crowder selbstkritisch.

Nun hat das Team von Trainer Koukos erst einmal Zeit, neue Kraft für die anstehenden Spiele zu sammeln. Erst in zwei Wochen, am 19. November, steht das nächste Spiel bei den ChemCats Chemnitz an. „Dann kommen die Spiele, die wir gewinnen müssen“, stellte Crowder klar.

„Wir müssen an einigen Details arbeiten“, beschrieb Koukos die nächsten Aufgaben im Training. Die Details machen den Unterschied aus, so der Trainer. „Es ist eine neue Umgebung für alle“, sagt Koukos mit Blick auf die Spiele der ersten Liga, in der die Ladies schließlich als Aufsteiger firmieren. „Die Siege müssen wir finden und werden wir finden“, gab sich Pierce optimistisch.

Können die Veilchen Ladies an ihre Leistung aus den ersten beiden Vierteln am Sonnabend anknüpfen, stehen in jedem Fall spannende Partien bevor – und Siege sind keineswegs ausgeschlossen.

Von Finn Lieske

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