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Starkes Terzett führt TV Jahn zum Arbeitssieg

3. Handball-Liga Starkes Terzett führt TV Jahn zum Arbeitssieg

Mühsam, mühsam: Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt tat sich schwer im Heimspiel gegen Schlusslicht SVH Kassel, behielt schließlich aber die beiden wichtigen Pluspunkte im Lande. Das Endergebnis fiel mit 28:22 (12:9) dank eines energischen Zwischenspurts zwar relativ deutlich aus, doch unter dem Strich stand nicht mehr als ein Arbeitssieg zu Buche.

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Gelungenes Comeback: Duderstadts Kreisläufer Nerijus Kesilis (am Ball) lässt sich auch von Kassels Roel Adams nicht halten.

Quelle: Tietzek

Kassels Trainer Stephan Albrecht hatte seine aktuelle Mannschaft gut auf sein altes Team eingestellt. Mit entsprechenden Hinweisen ausgestattet, ließ seine Abwehr Duderstadts Shooter Dennis Knudsen im ersten Durchgang gar nicht zur Entfaltung kommen – erst in der 29. Minute glückte dem Dänen sein erster von letztlich nur drei Treffern. Überdies mangelte es den Hausherren im Angriff auch an Kreativität und im Abschluss an Wurfqualität – so schossen vor allem Matthias Heim und Christian Brand etliche Fahrkarten.
Die Väter des Duderstädter Heimsieges trugen zwangsläufig andere Namen. Drei Jahner schwangen sich während des Spielverlaufs zu Matchwinnern auf. Erstens Torwart Christian Wedemeyer, der sich in Topform präsentierte, zahlreiche Glanzparaden zeigte und dabei auch vier Siebenmeter abwehrte. Zweitens Rückraumspieler Mark Tetzlaff, der nach der Pause verstärkt die Initiative ergriff, den direkten Weg zum Tor suchte und mit drei Einzelleistungen auch Erfolg hatte. Drittens Kreisläufer Nerijus Kesilis, der eigentlich noch an einer Schulterverletzung laboriert, nach 17 Minuten unter dem Beifall der bis dahin enttäuschten Jahn-Fans aber doch eingewechselt wurde und ein starkes Comeback gab: Mit seinem Spielverständnis inspirierte Kesilis seine Sieben in der zweiten Hälfte doch noch zu ein paar schönen Spielzügen, die Duderstadts Anhänger für die lange Zeit schwache Vorstellung wenigstens etwas entschädigten

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Jahn: Wedemeyer – Brand (1), Kesilis (3), Tetzlaff (3), Swoboda (5), Gelley (2), Brandes (4/1), Heim (4), Naß (3), Knudsen (3).

Beste Werfer SVH: Adams (5), Gherhard (5/1).

Stationen: 3:3 (6.), 5:3 (10.), 5:5 (14.), 7:7 (22.), 9:7 (25.), 10:9 (26.), 12:9 (30., Halbzeitstand), 14:11 (36.), 17:13 (41.), 21:15 (49.), 24:16 (52.), 25:22 (59.), 28:22 (60., Endstand).

Von Michael Bohl

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