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„Stille Stars“: Nesselröder symbolisieren Vielfalt

Ehrenamtliches Engagement „Stille Stars“: Nesselröder symbolisieren Vielfalt

Zahlreiche „Stille Stars“ wurden kürzlich in unterschiedlichen Kategorien für ihr sportliches Engagement im Ehrenamt vom Kreissportbund (KSB) Göttingen in Gimte ausgezeichnet. Unter ihnen befanden sich auch drei Mitglieder des TSV Nesselröden, die für ihre Verdienste in den jeweiligen Einstufungen geehrt wurden und damit für die Vielfalt des ehrenamtlichen Einsatzes, der beim TSV geleistet wird, stehen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Eichsfeld. Als „Stiller Star der Sportpraxis“ wurde Bianca Leineweber geehrt. Die 41-Jährige leitet seit zehn Jahren die Volleyballabteilung ihres Vereins und spielt als Allrounderin immer noch in der Bezirksliga-Sechs. „Ich pritsche, schmettere und baggere bereits seit meinem 14. Lebensjahr“, erklärt die sympathische dreifache Mutter und Angestellte bei der Telekom in Duderstadt.

B. Leineweber

B. Leineweber

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Sie bedauert, dass es in Nesselröden neben den drei Damenteams und einer Herrenmannschaft keine Nachwuchsformationen gibt. „Wir haben keine Hallenkapazitäten mehr“, berichtet die gebürtige Nesselröderin. Wenn sie in ihrer Freizeit nicht selbst auf dem Volleyballfeld agiert oder ihrem Ehemann Guido als Spielertrainer der Bezirksligaherren zuschaut, begleitet sie ihre drei Kinder Jonas (21 Jahre/TSV Nesselröden Herren), Julius (14/JFV Eichsfeld) sowie die zehnjährige Johanna (E-Junioren TSV Nesselröden) zu ihren Fußballspielen.

Auch Judith Frölich-Niesen als „Stiller Star der Vereinsführung“ gehört einer sportlichen Familie an. Ihr Ehemann Hermann Niesen trainiert im Fußball die D-Junioren der JFV Eichsfeld, ihre drei Söhne Florian (13 Jahre), Gabriel (12) und der neunjährige Raphael kicken in unterschiedlichen Altersklassen des Jugendfördervereins. „Ich bin  früher auch 15 Jahre lang hinter dem runden Leder hergejagt“, sagt die 45-Jährige.

J. Frölich-Niesen

J. Frölich-Niesen

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Geehrt wurde sie für ihre 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Beitrags- und Mitgliedswartin ihres Vereins. Sie bringt die Kartei über die knapp 900 Mitglieder des TSV Nesselröden auf den neuesten Stand, registriert Ein- und Austritte sowie Wohnungs- und Ortswechsel und bearbeitet die Beitragszahlungen.

Bleibt noch etwas Zeit für die eigene Fitness, nimmt sie an der Damengymnastik in der Sporthalle teil. Zudem begleitet sie eine Nachwuchs-Schwimmgruppe ihres Vereins zu Übungsstunden im Duderstädter Hallenbad.

H.-P. Gries

H.-P. Gries

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Ein „Stiller Star für alle Fälle“ ist Horst-Peter Gries. Der gebürtige Rüdershäuser, der bei einer Straßenbaufirma beschäftigt ist, ist in seiner Sportart Fußball seit 1996 Spartenleiter im Nesselröder Sportverein, leitet seit 22 Jahren Spiele der Kicker und ist mit zwölfmonatiger Unterbrechung seit 18 Jahren Betreuer des Nesselröder Altherrenteams sowie Spielleiter der Oldies.

Er selbst kickte früher in der zweiten und dritten Mannschaft, absolvierte danach 232 Begegnungen bei den Alten Herren. „Jetzt kicke ich aber nicht mehr selbst“, betont der 52-Jährige, der für einige Jahre auch die Jugend betreute. Heute ist er noch als Ansetzer im Schiedsrichterwesen tätig. „Dadurch ist fast jedes Wochenende verplant“, sagt Gries und dankt seiner Ehefrau Cornelia für ihre Großzügigkeit. Sie selbst engagiert sich auch beim TSV Nesselröden, verkauft Getränke bei Heimspielen und säuberte früher die Umkleidekabinen.

Von Jochen Meyer

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