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Störende Gedanken für 60 Minuten ausblenden

3. Handball-Liga Störende Gedanken für 60 Minuten ausblenden

Ein positives Punktekonto winkt Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt im Falle eines Sieges gegen die HSG Pohlheim, die am Sonnabend, 12. März, um 18 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ bei den Eichsfeldern gastiert. Den Pohlheimern, die als Neunter den Achten prüfen, wäre bei einem Erfolg ein ausgeglichener Zählerstand (jetzt 20:22) sicher.

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Vorwärtsgang: Frederik Brandes (links) vom TV Jahn Duderstadt will heute mit seinem Team gegen Pohlheim Gas geben.

Quelle: Pförtner

Für die Crew von Jahn-Trainer Thomas Brandes gilt es, den Fokus ausschließlich auf die sportlichen Bereiche zu richten, sich von den „Nebenschauplätzen“ nicht ablenken zu lassen. Wobei die Tatsache, noch immer keinen Nachfolger für den scheidenden Geschäftsführer gefunden zu haben (Tageblatt berichtete), sicherlich nicht für ausgelassene Stimmung bei der Mannschaft gesorgt hat. Das Team will sich nach der Punktspielniederlage vom vergangenen Freitag gegen den ESV Lok Pirna und der Pokalschlappe im Endspiel des Final-Four am Sonntag gegen Springe dennoch um jeden Preis rehabilitieren, störende Gedanken zumindest für diese 60 Minuten ausblenden.

60 Minuten, die ohnehin schwer genug werden, denn die Duderstädter gehen alles andere als topfit in diese wichtige Auseinandersetzung. Nerijus Kesilis ist nach seiner Roten Karte, die er im Spiel gegen Pirna bekommen hat, gesperrt. Die genaue Dauer steht noch nicht fest. Dennis Knudsen ist ebenso angeschlagen wie Matthias Heim, und auch Carlos Swoboda hat sich schon besser gefühlt. David Gelleys Genesung macht zwar Fortschritte, an einen Einsatz ist aber auch noch nicht zu denken. So musste Trainer Brandes in der Woche bei seinen Trainingseinheiten wieder einmal improvisieren, bekam dabei Unterstützung von der zweiten Mannschaft. Aus der Landesliga-Vertretung werden auch heute zwei Akteure in den Kader der Ersten aufrücken, nämlich Fabian Gläser und Tobias Thormann.

„Pohlheim liegt zwar in der Tabelle hinter uns, aber vom Leistungsvermögen her, wenn die alle Leute an Bord haben, liegen die vor uns. Bei uns muss schon alles hundertprozentig passen, um gegen Pohlheim bestehen zu können“, weiß Brandes um die extrem schwere Aufgabe. Er hat gehörigen Respekt vor den Gästen, die ihnen im Hinspiel eine empfindliche 22:31-Niederlage zugefügt hatten.

„Wir müssen versuchen, aus einer stabilen Abwehr heraus zu spielen, das Tempo aus dem Pohlheimer Spiel zu nehmen“, fordert der Duderstädter Coach. Bei diesem Vorhaben schmerzt ihn besonders, dass er den gesperrten Nerijus Kesilis nicht einsetzen kann. „Er fehlt uns an allen Ecken und Enden. Wir müssen ganz einfach versuchen, diesen Ausfall zu kompensieren.“

Außerdem spielen: GSV Eintracht Baunatal – Lehrter SV (Freitag), HSC Bad Neustadt – SVH Kassel, ESV Lok Pirna – HSG Nieder-Roden, HG Gensungen/Felsberg – HG Köthen (alle Sonnabend), SC DHFK Leipzig – TV Gelnhausen (Sonntag).

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