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Streckenrekorde über fünf und zehn Kilometer

Mittelpunktlauf in Krebeck Streckenrekorde über fünf und zehn Kilometer

Mehr Teilnehmer als in den Jahren zuvor, zwei neue Streckenrekorde, optimale Laufbedingungen – die Organisatoren der DJK Krebeck waren mit der fünften Auflage ihres Laufes um den Mittelpunkt Deutschlands absolut zufrieden.

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Auf die Plätze, fertig. los: Der Kinderlauf ging über zwei Sportplatzrunden. Von Anfang an machten die Jüngsten ordentlich Tempo.

Quelle: Walliser

Und nicht nur sie: Auch die Teilnehmer hatten viel Lob für eine tolle Streckenauswahl und perfekte Organisation. Zwei Sportplatzrunden mussten die Jüngsten beim Kinderlauf rennen. Die Erstklässler haben von Beginn an aufs Tempo gedrückt, der Kleinsten, Lina Henkel (Jahrgang 2007, Bronson Bar Laufteam) war die sichere Hand der Mutter wichtiger. Alle bekamen im Ziel eine Medaille, die Besten später noch eine Urkunde. „Guck mal ich hab ’ne Goldmedaille“, freute sich ein kleiner Junge – auch wenn es nur zum Mittelfeldplatz gereicht hatte.

Kleine Irritationen gab es auf der Schülerrunde (1,2 Kilometer). Die Streckenführung war verändert worden, alles vor dem Start von Berthold Otto auch erklärt worden. Die Macht der Gewohnheit trieb die Dauergäste unter den Schülern aber wieder auf die alte, etwas kürzere Strecke. Lediglich drei Jungen nahmen den geplanten Weg. Bei ihnen entschuldigte sich Otto später: „Es tut mir Leid, ich habe schlecht abgesperrt.“ Dafür gab es Sonderpreise für die Betroffenen. Der Rest lieferte sich spannende Zieleinläufe, nach denen nicht selten Eltern auch als Trostspender sofort bereit stehen mussten. Alle hatten das Letzte aus sich heraus geholt.

„Was ist denn mit der Verlosung“, fragte der Gieboldehäuser Jürgen Wagner schon vor dem Fünf-Kilometer-Start. „An der Startnummer muss erst Schweiß sein“, entgegnete Uschi Otto in der Meldestelle, die eine von 25 Helferinnen und Helfern war, die für die DJK im Einsatz waren. Werner Steinke aus Lohne bei Osnabrück hatte mit die weiteste Anreise. Zu Besuch in Göttingen hatte er von dem Lauf gelesen und sich spontan zur Teilnahme entschlossen. „Ich laufe normalerweise mit einem T-Shirt mit der Aufschrift ,Laufen gegen Krebs‘, weil ich im vergangenen Jahr Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte“, erzählte er. Seine gut 39 Minuten fand er am Ende „absolut in Ordnung“. Zufrieden war auch der Sieger über 5000 Meter, Alfred Simon (LG Göttingen). Der 43-Jährige lief neuen Streckenrekord (19:11,50 Min.) und lieferte sich einen spannenden Zielsprint mit seinem 21-jährigen Trainingspartner Jonathan Hunger (VfB Friedrichshafen). „Ich war zum dritten Mal dabei, habe jedes Mal gewonnen. Es war eine schöne Strecke, sie hat schöne Anstiege am Anfang, hat genau die richtige Intensität“, war Simon zufrieden.

Mit Ida-Sophie Hegemann (13 Jahre) und Rebecca Schütte (11/beide LG Eichsfeld) landeten zwei der jüngsten Starterinnen auf den Plätzen eins und drei über fünf Kilometer. Bei der Siegerehrung zollte Berthold Otto den jungen Läuferinnen mit den starken Zeiten dann auch Respekt: „Das schaff ich ja nicht mal mit meinem Fahrrad.“

Hubertus Kohlrautz (TVG Gieboldehausen), Sieger über zehn Kilometer, knackte den Streckenrekord gleich um 23 Sekunden. „Schöner Lauf, gut organisiert. Ich musste gar nicht schnell laufen. Letztes Mal war ja das Gewitter, da stand ich auch hier“, erinnerte er sich an die witterungsbedingte Absage im vergangenen Jahr. Gleiches war auch der 10000-Meter-Siegerin Tanja Hupfeld (LG Göttingen) 2009 passiert, als sie unverrichteter Dinge wieder abreisen musste. „Ich wohne in Waake, quasi gleich in der Nachbarschaft und bin am Eichsfeld-Gymnasium in Duderstadt Lehrerin. „Ich habe viele Schüler hier getroffen. Es war eine landschaftlich schöne Strecke, sehr anspruchsvoll mit tollen Ausblicken.“

Unter die Nordic Walker hatte sich auch Bürgermeister Josef Sorhage gemischt. Dass er als Letzter der sechs Männer nach fünf Kilometern über die Ziellinie kam, störte ihn nicht. Er konnte zufrieden mit dem Veranstalterteam der DJK sein. Jürgen Engelhardt, Moderator und Organisator, war es auch. „Mit knapp 200 Teilnehmern hatten wir mehr als in den Vorjahren. Es wird auch eine sechste Auflage geben“, versprach er. Dann kommt vielleicht auch die Begleiterin eines Zehn-Kilometer-Läufers wieder, die die Verpflegung lobte: „Eigentlich sind wir ja nur hier, weil es hier das beste Salatbüffet gibt.“

Von Kathrin Lienig

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