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Sturzgefahr für schnelle Elitefahrer zu groß

10. Göttinger Altstadtrennen Sturzgefahr für schnelle Elitefahrer zu groß

Der letzte Zielspurt beim 10. Göttinger Altstadtrennen war zugleich der spektakulärste: Im Eliterennen um den Benotti-Cup fuhr Axel Hauschke vom Regio-Team Bad Hersfeld nur wenige Zentimeter vor Yannick Sinske vom Veranstalter Tuspo Weende  über die Ziellinie (Tageblatt berichtete).

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Zu schnell auf die Zielgerade eingebogen: Zwei Fahrer stürzen, artistisch versucht Frieder Uflacker (M., Tuspo Weende) noch auszuweichen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir konnten im ersten Moment nicht sagen, wer vorn war und mussten das Video dreimal durchlaufen lassen“, berichtete Sinske, der den zweiten Platz mit gemischten Gefühlen sah: „Es war mein Traum, aufs Treppchen zu fahren. Dass es so knapp nicht zum Sieg gereicht hat, ist natürlich schade“, befand der 23-Jährige.

Dank des Triumphs von Hauschke, der nach 68 Rennkilometern als Erster auf die Zielgerade eingebogen war, feierte das Regio-Team in Göttingen den vierten Sieg in Serie. „Unser Ziel war es, möglichst viele Fahrer auf das Siegerpodest zu bringen“, erklärte Hauschke. Mit Philipp Sohn auf Platz drei war der Teamerfolg komplett.

Rund 200 Radrennfahrer sind beim 10. Göttinger Altstadtrennen an den Start gegangen - über 68 Kilometer in 80 Runden.

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190 Teilnehmer

Insgesamt haben rund 190 Teilnehmer den 850 Meter langen Rundkurs mit Start und Ziel auf der Goetheallee in Angriff genommen. Das erstmals ausgetragene Seniorenrennen entschied Stefan Wittwer vom RSV Gütersloh für sich, ehe eine Stunde später sein Sohn David mit einem souveränen Sieg in der U 13 den Familien-Doppelerfolg perfekt machte. Und wer feuerte die beiden lautstark an? Großvater Andreas Wittwer: „Da ist man schon stolz. Zwei Siege – das ist doch eine schöne Sache“, schwärmte der 79-Jährige, der vor drei Jahrzehnten selbst aktiver Rennfahrer und auch jährlich beim Rennen in Göttingen am Start war.

Unterdessen präsentierte U-11-Fahrer Ben Böschen Mut zu modischer Innovation: Mit verschieden farbigen Socken – grelles Orange und hellgrün hatte er sich angezogen – strampelte er zum Sieg. „Dazu hatte ich heute einfach mal Lust“, verriet der Neunjährige. Motiviert durch das Führungsfahrzeug setzte er kurz vor Schluss die entscheidende Attacke. „Immer dem Porsche hinterher“, lüftete Ben grinsend sein Erfolgsgeheimnis.

Positives Fazit

Tuspo-Abteilungsleiter Holger Buch zog ein positives Fazit der zehnten Auflage des Rennens: „Sportlich können wir auf jeden Fall zufrieden sein, weil wir gerade im Nachwuchsbereich immer mehr Fuß fassen“, sagte er. Für die geringe Teilnehmerzahl im Eliterennen, in dem nur knapp 30 Fahrer starteten, hatte Buch neben Konkurrenzveranstaltungen eine weitere Erklärung: „Die Zieleingangskurve wird in Fahrerkreisen als zu riskant angesehen.“ Obwohl es in diesem Jahr trotz zwei Stürzen im Eliterennen keine schlimmen Verletzungen gegeben habe, wolle man sich für 2013 „um eine neue Strecke bemühen, damit die Stadt mit ihren tollen Zuschauern die Starterfelder erhält, die sie verdient“.

Sieger: U 11: Ben Böschen (Etelsen). U 11 w: Hannah Buch (Weende). U 13: David Wittwer (Gütersloh). U 13 w: Katharina Albers (Buchholz). U 15: Max Hessel (Weende). Elite: Axel Hauschke (Bad Hersfeld). Senioren: Stefan Wittwer (Gütersloh).

Von Timo Holloway

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Im Zielsprint der Elite-Konkurrenz des 10. Göttinger Altstadtrennens hat es am Sonntag ein Foto-Finish gegeben: Fünf Zentimeter trennten Yannick Sinske, Radrennfahrer vom Ausrichter Tuspo Weende, von einem Heimsieg. Nach 80 Runden und 68 Kilometern musste er Axel Hauschke vom Regioteam Bad Hersfeld den Vortritt lassen.

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