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Super Bowl: Göttingen Generals-Kapitän Arnold fassungslos über Seahawks-Pass

Leichtfertig den Sieg verschenkt Super Bowl: Göttingen Generals-Kapitän Arnold fassungslos über Seahawks-Pass

Der Super Bowl 2015, das diesjährige Finale um die Meisterschaft im American Football zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks, wird in die Sportgeschichte eingehen. Zum einen, weil den Patriots etwas gelang, was in den bisherigen 48 Endspielen nur zwei Teams geschafft hatten: einen Zehn-Punkte-Rückstand aufzuholen. Zum anderen, weil wohl noch nie eine Mannschaft einen möglichen Sieg so leichtfertig verschenkt hat wie Seattle.

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Philip Arnold (links), Sebastian Vollmer.

Quelle: EF/dpa

Göttingen. Nachdem die Seahawks nach klarer 24:14-Führung durch zwei späte Patriots-Touchdowns auf einmal mit 24:28 in Rückstand lagen, bot sich ihnen nämlich überraschenderweise doch noch die Chance, das Spiel zu gewinnen. Nachdem das Team von Quarterback (Spielmacher) Russell Wilson mit einer Folge von – zum Teil spektakulären – Spielzügen in zwei Minuten das ganze Feld überquert hatte, startete es seinen nächsten Angriff an der Ein-Yard-Marke. Ein Yard, das sind 90 Zentimeter. Läppische 90 Zentimeter trennten den Titelverteidiger von der Endzone, vom Touchdown, vom erneuten Gewinn des Super Bowls.

Jede Mannschaft läuft in so einer Situation mit dem Ball. Jede. Nur die Seahawks nicht. Die werfen einen Pass. Einen Pass, der von einem gegnerischen Abwehrspieler abgefangen wird. Schluss, aus und vorbei. Die Patriots haben den Ball, lassen die finalen Sekunden der noch verbleibenden Spielzeit ablaufen und sind Super-Bowl-Sieger 2015.

„Wir konnten es alle nicht fassen“, berichtet BG-74-Generals-Kapitän Philip Arnold, der das Spiel gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden in der Nacht von Sonntag auf Montag guckte. „Vielleicht dachten die Seahawks, dass die Patriots mit einem Laufspielzug rechneten, und wollten sie mit einem Pass überraschen“, spekuliert der 32-Jährige. „Aber in so einer Situation brauche ich den Gegner doch nicht überraschen. Ich muss einfach nur das Ei in die Endzone tragen.“ Für den Pass findet der Routinier nur ein Wort: „Dummheit.“

Nicht dumm stellte sich laut Arnold dagegen 145-Kilo-Hüne Sebastian Vollmer an, der erste Deutsche Footballer, der den Super Bowl gewonnen hat: „Spieler auf seiner Position werden viel zu wenig gewürdigt. Aber ohne seinen Schutz hätte Patriots-Quarterback Tom Brady niemals die Gelegenheit, seine tödlichen Pässe zu werfen.“

Von Hauke Rudolph

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