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Jahn-Tattoo aufdem Unterarm

Sven Heimbrodt versäumt kein Spiel Jahn-Tattoo aufdem Unterarm

Es müsste schon sehr schlimm kommen, ehe Sven Heimbrodt ein Spiel der ersten Handball-Mannschaft des TV Jahn Duderstadt verpasst. Sein Vater lotste den inzwischen 36-jährigen Duderstädter mit in die Sporthalle.

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Sven Heimbrodt ist immer zur Stelle, wenn es darum geht, die Handballer des TV Jahn Duderstadt
zu unterstützen.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Seitdem gehört der gelernte Bürokaufmann quasi mit zum Inventar. Er ist immer dabei, wenn es bei Heimspielen darum geht, unter anderem die Tribüne mit aufzubauen. Und für den „Krach“ in der Halle „Auf der Klappe“ und bei Auswärtsspielen ist er auch verantwortlich, denn Sven Heimbrodt gehört zu der Trommlerriege der Eichsfelder, die für mächtig Stimmung sorgt.

Kraft und Ausdauer, davon hat der „Edel-Fan“ - eine Bezeichnung, die er gar nicht so gern hört - eine Menge. Braucht er auch, denn sein Musikinstrument erfordert schon ein gewisses Maß an Muskelkraft. Gekauft hat er sich die Trommel selber, ist inzwischen auch schon ein richtiger Profi, wenn es um das Spannen eines neuen Fells, so nennt sich die Schwingungsmembran, geht. Denn bei der Belastung muss sie hin und wieder erneuert werden.

Auf Ohrstöpsel verzichten Heimbrodt und seine Mitstreiter. Arg in Mitleidenschaft gezogen werden hingegen seine Hände. Blasen sind an der Tagesordnung. „Ist aber nicht schlimm, die heilen schon wieder ab“, sagt Sven Heimbrodt und schmunzelt dabei in sich hinein. Schmerzvolle Momente für den TV Jahn zu ertragen, damit kennt sich der gebürtige Duderstädter aus. Immerhin ziert das Vereinslogo seinen Unterarm. „Beim Tätowieren hat es schon ganz schön gezwickt, aber es ging“, erzählt er. Ebenfalls zu seiner Standardausrüstung gehört an Spieltagen natürlich ein Trikot und ein Fan-Schal. Wobei es noch eine Mannschaft gibt, für die das Herz von Sven Heimbrodt schon einmal ein wenig schneller schlägt, nämlich für den FC Bayern München. Allerdings eher aus der Ferne, denn bei allzu vielen Spielen des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt war er noch nicht.

Da ist ihm die Nähe zu den Eichsfelder Handballern deutlich lieber. Der Schnitzel- und Hamburger-Liebhaber schätzt den guten Kontakt zur Mannschaft, fühlt sich sehr wohl in dem Umfeld. Und deswegen lässt er sich nach dem Abbau in der Halle auch durchaus Zeit. „Ich muss nicht sofort los“. erläutert Heimbrodt, dem seine ehrenamtliche Arbeit beim TV Jahn großen Spaß macht.

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Von Redakteur Vicki Schwarze

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