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TG Münden lehnt Favoritenrolle ab

3. Handball-Liga Ost TG Münden lehnt Favoritenrolle ab

„Vor Duderstadt landen!“ Diese Antwort gibt Peter Rommel, Trainer des Handball-Drittligisten TG Münden, auf die Frage nach seinem Saisonziel im Spieljahr 2010/11.

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Derbysieger: Nerijus Kesilis setzte sich mit dem TV Jahn in der Vorsaison mit 30:24 und 26:25 gegen die TG Münden durch.

Quelle: MW

Und so hat Rommel natürlich auch in der Auftaktpartie, dem Südniedersachsenderby gegen den TV Jahn Duderstadt, einen Sieg im Visier, zumal seine Sieben am Sonntag um 17 Uhr auf ihr Heimrecht in der Mündener Gymnasiumhalle bauen kann: „Wir sind guten Mutes, das Spiel positiv gestalten zu können.“

Von einer Favoritenrolle seiner Mannschaft will der TG-Coach jedoch gar nichts wissen. Auch die Einschätzung seines Duderstädter Kollegen Thomas Brandes, der die Mündener Truppe zu den drei Topteams der Liga zählt, weist er zurück: „Ich könnte auch sagen, Duderstadt ist Meisterschaftsfavorit.“ Die Jahn-Sieben sei eingespielt, während sich sein eigenes Team mit seinen späten Neuverpflichtungen erst noch finden müsse. Überdies habe sich der TV Jahn personell verstärkt und im Vorjahr zudem beide Derbys für sich entschieden. Auf Nachfrage rechnet er seine Crew und das Eichsfeldteam jedoch zu jenen Mannschaften, die sich hinter einem Favoritenquartett um die nächsten Ränge streiten werden: „Ich sehe uns um Platz sieben und acht mitspielen“, sagt er. Als Titelanwärter Nummer eins betrachtet Rommel DHK Leipzig, gefolgt von HSG Gensungen, TV Gelnhausen und ESV Lok Pirna.

Dass er selbst über ein durch mehrere Zugänge spielstärkeres Aufgebot verfügt, bestreitet Rommel aber auch nicht. Allerdings verweist er darauf, dass einige Akteure zum Teil schon längerfristig verletzt seien („Deshalb haben wir die Neuen ja auch geholt“) und das Lazarett inzwischen auf sechs Mann angewachsen sei. Davon werden Stefan Ditzel (Sprunggelenk) Andrej Doktorovych (Bandscheibe) und Philipp Jungermann (Schultereckgelenkssprengung bei Fahrradunfall) noch länger fehlen. Christian Grambow (Bänderverletzung) und Florin Luca (Schulteroperation) sind noch nicht wieder richtig fit, während Matthias Linke nach einer Mittelfußquetschung durchaus mit einem Einsatz im Derby liebäugelt.

Die Neu-Mündener sind dagegen allesamt einsatzbereit. Angeführt wird das Sextett von Oliver Tesch, der Erstliga-Erfahrung vom TuS Nettelstedt/Lübbecke mitbringt. Aus Delitzsch haben Martin Hummel und Till Riehn den Weg in die Drei-Flüsse-Stadt gefunden, Matthias Reiser war früher für den TV Emsdetten aktiv, vom HSV Hannover-Anderten ist Kreisläufer Dominic Leinhart gekommen und Jann Rentsch aus den eigenen Reihen aufgerückt. In der Reserve hat Rentsch im Rückraum gespielt, in der ersten Garnitur ist er als Linksaußen eingeplant.

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