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TK Hannover erteilt BG 74 eine Lektion

2. Damenbasketball-Bundesliga TK Hannover erteilt BG 74 eine Lektion

Der TK Hannover hat der BG 74 eine Lehrstunde erteilt. Der ungeschlagene Tabellenführer der 2. Damenbasketball-Bundesliga Nord verpasste den Veilchen-Ladies eine schmerzhafte 96:53 (74:41, 56:23, 29:8)-Abreibung. Unschön, dass am Ende noch die Fäuste flogen.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. „Das war der unschöne Schluss eines Scheißtages“, fluchte BG-Headcoach Hermann Paar unverblümt und erhob schwere Vorwürfe an die überragende Hannoveranerin Melissa Jeltema. „Sie hat nach dem Abpfiff Katharina Müller mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Deswegen habe ich mein Team sofort in die Kabine geschickt, ohne dass wir uns verabschiedet haben. Da hört das Fairplay auf. Ich schaue mir das noch mal auf Video an. Ist der Schlag dort zu sehen, leiten wir rechtliche Schritte ein“, schimpfte Paar.

Foto: Pförtner

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Die Niederlage seiner Veilchen-Ladies stufte der Saarländer als „vollkommen verdient“ ein. Allerdings seien seine Göttingerinnen keine 40 Punkte schlechter als die Landeshauptstädterinnen gewesen, wenn sie ihre Leistung abgerufen hätten. „Wir waren zu ängstlich und haben ohne Selbstbewusstsein gespielt. Aufgrund vieler schlechter Entscheidungen zu Beginn der Partie, haben wir nicht ins Spiel gefunden. So entstand sofort ein großes Loch, das wir nicht mehr schließen konnten“, resümierte Paar. Dabei hatte der erfahrene Coach viel versucht, um Hannover zu stoppen, ließ phasenweise sogar eine 2:3-Zone oder Ganzfeld-Presse spielen. Doch Hannover ließ sich nicht beeindrucken. So gewann es zum Beispiel das Rebound-Duell 57:36 und lag drei Minuten vor Ende mit 47 Punkten vorn (46:93).

Es waren besonders die überragenden Hannoveranerinnen Jeltema und Stefanie Grigoleit, welche die Veilchen-Ladies nie stoppen konnten. Vor allem die gebürtige Göttingerin und Ex-BGerin Grigoleit kam über sehenswerte Aktionen an der von ihren Gegenspielerinnen nicht geschlossenen Grundlinie immer wieder zu einfachen Punkten unter dem Korb. Überragende Akteurin auf dem Parkett war jedoch die US-Amerikanerin Jeltema. In der Offensive fand sie quasi aus jeder Position eine Idee, um zu punkten. In der Verteidigung half sie engagiert, Monique Smalls zu entnerven. Die BG-Aufbauspielerin markierte zwar 17 Punkte, scorte allerdings erst spät.

Jeltema spielen zu sehen, war allein das Eintrittsgeld wert. Das hatten am Sonntag allerdings nur leicht enttäuschende 420 Zuschauer entrichtet.  Obwohl dies Saisonrekord ist, hatten die BG-Verantwortlichen  mit mehr Zuspruch gerechnet, nachdem diese Partie in den Vorjahren deutlich mehr Fans in die Halle gelockt hatte. – BG-Punkte: Anderson (3/10 Rebounds), Crowder (12), Flasarova (2/5 Assists), Hirmke (3), König (1), Lücken (7), Müller (6), Pilz (2), Smalls (17/6 Steals). – Beste Hannoveranerinnen: Jeltema (32/11), Grigoleit (21/15).

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