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TSC-Standardformation vor vollbesetzten Rängen auf Platz vier

Tanzen TSC-Standardformation vor vollbesetzten Rängen auf Platz vier

Die Standardformation des TSC Schwarz-Gold im ASC 46 ist in dieser Bundesliga-Saison auf Platz vier abonniert. Beim Heimturnier in der Godehardhalle wurden die Göttinger nach den Deutschen Meisterschaften und den beiden vorangegangenen Ligawettkämpfen von den Wertungsrichtern erneut auf Platz vier gesetzt. Vor ihnen lagen nach der Endrunde der Braunschweiger TSC, der TC Ludwigsburg und der OTK Schwarz-Weiß Berlin – wie bislang immer in dieser Saison.

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Nicht in Verona, sondern in Göttingen: Romeo und Julia von der TSC-Formation mit Leichtigkeit vor dem begeisterten Publikum in der Godehardhalle.

Quelle: Theodoro da Silva

„Ich bin zufrieden. Das Team hat gut getanzt, auf Angriff getanzt. Ein paar Dreien hätten es schon mehr sein können“, war TSC-Trainer Markus Zimmermann zufrieden mit dem Auftritt seiner acht Paare, nicht aber mit der Einordnung seiner Schützlinge durch die sieben Wertungsrichter. Die etwa 2000 Zuschauer auf der vollbesetzten Tribüne und an den Tischen direkt an der Tanzfläche seien ein „super Publikum“ gewesen, „vor allem fair und stimmungsvoll“. Es sah auch einen engagierten Trainer, der am Rande des Parketts mitzutanzen schien. „Ich fiebere für mich mit. Die Chance einzugreifen habe ich kaum. Ich kann ein paar taktische Zeichen geben, einige Tänzer sehen mich aber gar nicht. Irgendwo muss meine Energie ja auch hin“, sagt Zimmermann fast entschuldigend.

Sechs der acht Formationen hatten sich bei der Musikwahl auf bestimmte Interpreten konzentriert. Neben den Göttingern mit ihrer Romeo-und-Julia-Choreografie erzählte die Formation aus Kassel (7. Platz) ebenfalls eine Geschichte, nämlich die von „Zorro“. Ansonsten präsentierten die ausdrucksstarken Paare, dass man nach Michael Jacksons „Man in the mirror“ (Berlin), Abbas „The winner takes it all“ (Nürnberg), Queens „Bohemian Rapsody“ (Ludwigsburg) oder Eros Ramazottis „Musica e“ (Oldenburg) durchaus Walzer, Tango oder Quickstep tanzen kann.

Ständige, präzise Wechsel von Linien zu Rauten bis hin zu Kreisen schienen perfekt zu funktionieren. Bei den besten Formationen oft etwas schwungvoller, mit mehr Leichtigkeit. Nur selten waren Fehler zu sehen. Dass aber auch der Ausrutscher eines Braunschweiger Tänzers nicht unbedingt den Sieg kosten muss, erläuterte Zimmermann anschließend: „Ein kleiner Sturz ist kein Negativkriterium. Es ist nur wichtig, dass das Paar danach nicht 20 Takte braucht, um wieder mitzutanzen. Und die anderen Paare dürfen sich dadurch nicht irritieren lassen.“

Trotz der vielen Arbeit hinter den Kulissen nahmen sich die Helfer bei den beiden Auftritten „ihres“ TSC-Teams Zeit zum Zuschauen und Anfeuern. „Die Arbeit der vielen Tänzer anderer Formationen und Eltern schützt uns vor einer Doppelbelastung“, war Zimmermann anschließend dankbar für die tatkräftige Unterstützung. Das ist ein sehr aktives Teams, das sich selbst organisiert.“ Auch im kommenden Jahr sind alle wieder gefordert: Erst vor wenigen Tagen kam die Nachricht, dass Göttingen auch 2012 wieder ein Bundesliga-Turnier ausrichtet. Dann haben in der neuen Sparkassen-Arena noch mehr Zuschauer die Gelegenheit, dabei zu sein.

Ergebnis Göttingen: 1. Braunschweig (1-1-1-1-1-1-1), 2. Ludwigsburg (2-2-2-2-2-2-2), 3. Berlin (3-3-3-4-3-3-3), 4. Göttingen (4-4-4-3-5-4-4), 5. Nürnberg (5-5-5-5-4-5-5), 6. Oberhausen (6-6-6-6-6-6-6), 7. Kassel (7-7-7-7-7-7-7), 8. Oldenburg (8-8-8-8-8-8-8). – In genau dieser Reihenfolge liegen die Formationen auch in der Tabelle.

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