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TSV Landolfshausen gibt nicht auf

Fußball-Landesliga TSV Landolfshausen gibt nicht auf

Der TSV gibt nicht auf: Mit einer spielerisch starken und kämpferisch überragenden Leistung haben die Rot-Weißen den BSV Ölper mit 3:0 (0:0) vom Platz gefegt und sich alle Chancen auf den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga bewahrt. Fazit: So und nicht anders geht Abstiegskampf.

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Laufduell zwischen dem Landolfshäuser Patrick Kraus (r.) und Jannis Rothe (BSV Ölper).

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Landolfshausen. „Ich bin hochzufrieden, das war eine ganz starke Leistung“, sagte Trainer Ingo Müller nach dem Schlusspfiff. Der Schlüssel zum Erfolg sei gewesen, dass seine Elf von Anfang an energisch gegen den Ball gekämpft habe, so der TSV-Coach: „Dadurch haben wir dem Gegner die Lust am Fußballspielen genommen.“

Das sah BSV-Übungsleiter Gertjan Durishti ähnlich: „Wir haben viel zu wenig gemacht, vor allem nach dem 0:1 überhaupt keine Reaktion gezeigt. Das hatte ich anders erwartet von meiner Mannschaft.“ Tatsache ist, dass die auf Rang acht rangierenden Gäste eine ganze Reihe von richtig guten Fußballern in ihren Reihen haben, allen voran die beiden Brüder Marvin und Melvin Luczkiewicz, zwei ganz feine Techniker.

Fakt ist aber auch, dass die Gäste bis zur 65. Minute, als Marvin Luczkiewicz eine Direktabnahme von halblinks nur ganz knapp am langen Pfosten vorbeijagte, nicht eine einzige echte Torchance besaßen. Das hatte sicherlich mit ihrem teilweise etwas pomadigem Auftreten zu tun. Vor allem aber mit der konsequenten Arbeit der Platzherren gegen den Ball, wie so treffend von Müller beschrieben.

Der TSV dagegen besaß eine ganze Menge Möglichkeiten. Eigentlich hätte er schon zur Halbzeit führen müssen, doch in Minute fünf ließ Schiri Lenard Stichroth (Einbeck) weiterlaufen, obwohl Weidenbach beim Kopfballversuch von einem Gegenspieler umgerissen wurde.

Wieder Weidenbach war es, der nach einem von Mecks extrem weiten Einwürfen und anschließender Kopfballvorlage von Kraus - der genau zwei Meter große Stürmer gewann fast jedes seiner Kopfballduelle - aus sechs Metern freistehend an BSV-Keeper Bremer scheiterte (35).

In der Pause tranken die Landolfshäuser jedoch offenbar das richtige Zielwasser. 47. Minute: Langer Pass von Höhe der Mittellinie auf Kraus, der auf und davon läuft und mit links aus zwölf Metern ins rechte untere Eck zielt: 1:0. 73. Minute: Kraus auf Meck, der auf einmal allein vor Bremer steht, diesen geschickt umkurvt und einnetzt: 2:0. Und schließlich die 88. Minute: Langer, präziser Pass von Meck auf Weidenbach, der per Dropkick erfolgreich ist: 3:0, und Riesenjubel auf der Landolfshäuser Bank, der nur noch von dem Lärm getoppt werden kann, den die Rot-Weißen am Ende der Saison veranstalten würden, sollten sie den Klassenerhalt schaffen.

Das ist gut möglich - unter Müller hat der TSV sieben Punkte aus vier Spielen geholt und hat nur noch drei Punkte Rückstand auf den rettenden zwölften Rang.

TSV: Rudolph - Gläse, Köhne, Hegeler, Duell - Herrmann, Weidenbach, Baumann, Meck - Jünemann (75. Platter), Kraus. - Tore: 1:0 Kraus (47.), 2:0 Meck (73.), 3:0 Weidenbach (88.).

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