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TSV Nesselröden holt erstmals Bezirkspokal

Volleyball TSV Nesselröden holt erstmals Bezirkspokal

Der TSV Nesselröden hat es geschafft, sich erstmals den Volleyball-Bezirkspokal zu sichern. Mit 3:2 (25:14, 28:30, 25:12, 17:25, 15:5) gewannen die Eichsfelder gegen den TSV Altencelle II den Cup.

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Die Spieler des TSV Nesselröden freuen sich nach dem 3:2-Erfolg gegen Altencelle über den erstmals gewonnen Bezirkspokal.

Quelle: Richter

Nesselröden. Dabei trafen mit dem Ausrichter der Runde und dem Gast aus Altencelle die beiden noch verbliebenen Teams dieser Endrunde aufeinander, spielten gleich das Finale aus. Die beiden ursprünglich noch qualifizierten Teams von der SG Karlshöven/Gnarrenburg  (zwischen Bremen und Hamburg) und dem FC Schüttorf (bei Nordhorn) hatten ihre Teilnahme relativ kurzfristig abgesagt. „Irgendwie kann man es auch fast verstehen, denn wenn man am Sonntag um elf Uhr spielen soll und vier Stunden Fahrt vor sich hat, muss man ja praktisch übernachten“, hatte Bianca Leineweber, Volleyball-Abteilungsleiterin beim TSV Nesselröden, durchaus ein wenig Verständnis für das Fernbleiben. „Wir haben im letzten Jahr auch abgesagt“, erinnerte sich Leineweber.

Die Anreise fiel in diesem Jahr für die Eichsfelder jedoch flach, sodass sie wild entschlossen waren, sich zum ersten Mal überhaupt den  Cup zu holen. Doch so einfach sollte dieses Vorhaben nicht in die Tat umzusetzen zu sein. Sah es im ersten Satz noch so aus, als würde der Sekt schnell in die Nesselröder Kehlen fließen können, so änderte sich dies in Abschnitt zwei. Die Gäste aus Altencelle wehrten sich nun vehement gegen eine Vorentscheidung. Und das erfolgreich, denn am Ende gewannen die TSVer den Durchgang knapp mit 30:28.  

Der Faden im Nesselröder Spiel schien nun gerissen, weder die Annahme noch der Angriff funktionierte wie im ersten Durchgang. Dazu kam, dass die Einheimischen nur begrenzte Wechselmöglichkeiten hatten. Spielertrainer Guido Leineweber quälte sich unter der Woche mit einem grippalen Infekt, merkte schon beim Warmmachen, dass an einen Einsatz nur bedingt zu denken war. Total erkältet war auch Daniel Hublitz, der deshalb ebenfalls nicht zum Einsatz kam.
„Wir haben im Angriff viel zu viele Bälle vergeben“, haderte Leineweber am Ende mit der Leistung seines Teams, das es sich gegen nicht wirklich starke Altenceller selber schwer machte. Die Nesselröder Fans, die ihr Team ohne Pause anfeuerten, wollten es einfach nicht glauben, dass sogar ein fünfter Satz nötig war, um den Gewinner zu bestimmen. „Die lassen sich einfach viel zu sehr einschläfern“, schimpfte ein TSV-Anhänger.

Nesselrödens Coach Guido Leineweber zog sein letztes „Druckmittel“, nämlich seine Trainingskluft aus und das Trikot an. Doch es sollte auch ohne ihn klappen. Die Gegenwehr der Altenceller erlahmte mehr und mehr und so hieß es am Ende klar 15:5 für den Ausrichter. Eine Kiste Bier und eine Urkunde sollten den Gast über die Niederlage hinweg trösten, die Nesselröder wollten sich spontan eine Partyform überlegen. „Ich glaube, es dauert hier heute länger“, mutmaßte Abteilungsleiterin Bianca Leineweber. Durch den Cup-Coup erspielten sich die Eichsfelder auch die Berechtigung, in der kommenden Saison auf nächsthöherer Pokalebene aufzuschlagen.

TSV: Napp, Harms, Bömeke, Roth, Baumann, Große, G. Leineweber,  Kwoczek, Hellmold

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