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TSV Seulingen im Nachbarderby chancenlos

Fußball-Bezirksliga TSV Seulingen im Nachbarderby chancenlos

Mit einer 0:4 (0:2)-Niederlage endete das erste Heimspiel des TSV Seulingen, das auch gleichzeitig noch ein Nachbarderby gegen den TSV Landolfshausen war.

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Couragierte Abwehrleistung: Der Seulinger Leif Schreiber (am Boden) kann aber dennoch den Landolfshäuser Moritz Jünemann nicht stoppen. Er und seine Mannschaftskameraden gewannen 4:0 im Weidental.

Quelle: Walliser

Bei Dauerregen lagen die Vorteile eindeutig beim Gast aus Landolfshausen. Der hatte in jeder Phase mehr Spielanteile, bot die gefährlicheren Aktionen und legte auch wesentlich mehr Entschlossenheit an den Tag als die Gastgeber. Die hatten sich total in die Defensive zurückgezogen und überließen dem Nachbarn viel zu viele Freiräume.

In einer an Höhepunkten eher armen ersten Halbzeit setzte Sebastian Junge das erste Ausrufezeichen. Engagiert im Zweikampfverhalten bugsierte er mit einer artistischen Einlage den Ball ins Tor. Auch danach war Landolfshausen am Drücker, Junge (37.), Moritz Jünemann (37.) und David Köhne (43.) prüften Seulingens Keeper Alexander Bunn. Als alle gedanklich schon fast in der trockenen Kabine saßen, markierte Robert Anschütz (44.) nach einem sehenswerten Spaziergang durch die Seulinger Abwehr noch das 2:0.

Das Geschehen in der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Landolfshausens Torhüter Marcel Rudolph musste genau einen Ball halten, ansonsten konnte er die Aktionen seiner Mannschaftskameraden von der Mittellinie aus beobachten. Und es gab eine Menge zu sehen: Neben den beiden Toren von Lars Kreitz (49.) und Anschütz (52.) vergaben die Gäste weitere hochkarätige Möglichkeiten. Ob Andre Sosinski (60., 61., 72.), Junge (62., 64.) oder Dennis Schulze (70.), sie alle probierten sich aus der Distanz, mit Schüssen, die das Lattenkreuz noch streiften oder Flugkopfbällen.

„Landolfshausen war uns haushoch überlegen, der Sieg geht absolut in Ordnung“, sagte Seulingens Trainer Thomas Habenicht nach dem Abpfiff. War er mit seiner kompakten Abwehr in der ersten Halbzeit noch einigermaßen zufrieden, so vermisste er nach der Pause „ein Aufbäumen“. Die einfachsten Aktionen seien nicht geglückt. „Es gibt bei uns noch viele Brandherde, ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, wo ich mit dem Löschen anfangen soll“, wartet noch viel Arbeit auf den Coach der Eichsfelder.

Dagegen war sein Gegenüber Martin Wagenknecht „sehr zufrieden“. Er hatte einen souveränen Sieg seiner Mannschaft gesehen, „der auch noch höher hätte ausfallen können“. Besonders freute er sich darüber, dass seine Abwehrspieler „keine echten Chancen zugelassen haben“. In der Offensive lobte er die Entstehung der vier Landolfshäuser Tore. „Sie waren alle schön herausgespielt.“ Lohn für den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel ist ein vorderer Platz in der Tabelle. Seulingen findet sich dagegen schon wieder auf einem der Abstiegsränge wieder.

TSV Seulingen: Bunn – Sebastian Habig, Regenhard, Schreiber, Theele, Wucherpfennig (12. Hunger), Thiele, Jung (56. Böning), Michael Habig, Schulz, Stange. – TSV Landolfshausen: Rudolph – Eschholz (63. Busse), Kreitz, Steffen Köhne, Sosinski, Schulze, David Köhne, Moritz Jünemann, Anschütz, Spieß (69. Curdt), Junge (67. Kaufmann). – Tore: 0:1 Junge (23.), 0:2 Anschütz (44.), 0:3 Kreitz (49.), 0:4 Anschütz (52.).

Von Kathrin Lienig

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