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TV Germania Gieboldehausen setzt sich zweimal durch

Frauenvolleyball-Bezirksklasse TV Germania Gieboldehausen setzt sich zweimal durch

Die Volleyballerinnen des TV Germania Gieboldehausen haben ihren Fans im Rahmen des Heimspieltag reichlich Grund zur Freude gegeben. Der Tabellenführer bezwang im Spitzenspiel den Tuspo Weende V mit 3:1 (25:14/26:24/13:25/25:21) und anschließend im Derby auch den VfB Bodensee mit 3:1 (19:25/25:14/25:8/25:11) und liegt damit im Kampf um die Meisterschaft aussichtsreicher denn je im Rennen.

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Schmettert am Block vorbei: Gieboldehausens Luisa Nolte.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. TVG Gieboldehausen – Tuspo Weende V 3:1 (25:14/26:24/13:25/ 25:21). Im Topduell revanchierten sich die Gastgeberinnen für das 2:3 aus dem Hinspiel und damit für die bisher einzige Niederlage in der laufenden Spielzeit. Der Beginn des Spiels verlief ganz nach dem Geschmack von Gieboldehausens Trainer Stefan Kwoczek. Mittelangreiferin Stefanie Freckmann zwang die Weenderinnen mit ihrer starken Aufschlagsserie schon früh zu zwei Auszeiten.

Erst beim Zwischenstand von 12:0 für die Germania gelang es der Tuspo-Fünftvertretung, selbst zu punkten. Dank des starken Beginns hatten die Gastgeberinnen dann auch keine Mühe mehr, Durchgang eins für sich zu entscheiden.

Im zweiten Satz zogen die Göttingerinnen jedoch ihr starkes Angriffsspiel auf, das dem Heimteam im Hinspiel so große Probleme bereitet hatte. Spielabschnitt zwei konnte Gieboldehausen nach einem abgewehrten Satzball zwar für sich entscheiden, dann dominierte jedoch Weende. „Da war plötzlich eine mentale Blockade im Spiel.

Da muss man die Mädels manchmal schon ziemlich deutlich zurechtweisen“, sagte Kwoczek nach der Partie. Im vierten Satz lief es dann bei seinem Team auch prompt wieder besser. Vor allem die Feldabwehr stabilisierte sich nun beim TVG, so dass Coach Kwoczek nach vier Sätzen einen „verdienten Sieg“ bejubeln konnte.

TVG Gieboldehausen – VfB Bodensee   3:1 (19:25/25:14/25:8/ 25:11). Den Start ins zweite Spiel verschliefen die Gieboldehäuserinnen gehörig. Gegen Bodensee ließen sie es im ersten Satz viel zu fahrlässig angehen. „Mit 80 Prozent Leistung gewinnt man keine Spiele. Bodensee hat das im ersten Satz ziemlich gut gespielt“, gab Gieboldehausens Coach zu.

Nachdem dieser die Mannschaft vor Satz zwei umgestellt hatte, spielte der Spitzenreiter das Derby dann doch souverän zu Ende. Lob gab es für die starken Außenangreiferinnen Anna Hellmann, Walentina Dell und Swetlana Töpfer.
TVG: Freckmann, Nain, Biniasch, Hellmann, Töpfer, Dell, K. Nolte, L. Nolte, Käsehagen

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