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TV Gieboldehausen bezwingt SuS Northeim mit 100:64

Warten lohnt sich TV Gieboldehausen bezwingt SuS Northeim mit 100:64

Was lange währt, wird endlich gut. Dies trifft auch auf die Basketballer des TV Germania Gieboldehausen in der Bezirksliga zu. Lange mussten die Korbjäger um Spielertrainer Sebastian Felde warten, bis die Heimpartie gegen den SuS Northeim in der Sporthalle der Kreisrealschule endlich beginnen konnte.

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Feiert mit seiner Mannschaft gegen Northeim einen ungefährdeten Heimsieg: Gieboldehausens Gregor Fiedler (Mitte).

Quelle: Pintschak

Gieboldehausen. Zunächst erschien der Schiedsrichter nicht, und dann fiel in der Halle auch noch der Strom aus. Doch das Warten lohnte sich für die Spieler und Anhänger des Aufsteigers aus dem Eichsfeld – am Ende stand ein deutlicher 100:64-Sieg gegen überforderte Northeimer.

Trotz einiger personeller Ausfälle fanden die Germanen gut ins Spiel. Besonders der 33-jährige Gregor Wickert, der nur 1,79 Meter groß ist, wirbelte die Gäste durcheinander, zog immer wieder unwiderstehlich zum Korb und punktete nach Belieben.

Unterstützt wurde der seit 20 Jahren für die Germanen auf Korbjagd Gehende vom erst 21-jährigen baumlangen Jannic Degenhardt, der unter dem Korb dominierte, sowie dem 20-jährigen Dreierspezialist Nils Rudolph, der wegen seines Studiums in Marburg erst im fünften Spiel sein Saisondebüt feierte. Mit 25:14 gewannen die Hausherren vor ihren zahlreichen Anhängern das erste Viertel.

Angetrieben von den beiden starken Acosta und Zentner steigerten sich die Northeimer im zweiten Durchgang und verkürzten den Rückstand beim 44:37 auf nur noch sieben Zähler. Etwas verärgert ging Yannic Degenhardt zum Pausentee in die Kabine, zählte sein Dunking fast mit dem Pausenpfiff doch nicht mehr.

„Ich bin mit unserer Vorstellung sehr zufrieden“

Nach Wiederbeginn dokumentierten die Gastgeber um den 30-jährigen Spielertrainer Sebastian Felde, der seit zwei Jahren die  Basketballer im rund 1000 Mitglieder zählenden Gieboldehäuser Klub führt, dass sie unbedingt ihren zweiten Saisonsieg nach dem Auftakterfolg gegen die Hardegsen Baskets landen wollen.

Sie bauten ihren Vorsprung gegen die kräftemäßig abbauenden Gäste immer mehr aus, führten vor dem Schlussviertel deutlich mit 79:50. In den restlichen zehn Minuten hatte Felde die Möglichkeit, allen Akteuren Spielminuten zu gönnen.

So kam nach 18-monatiger Pause auch noch der 45-jährige Abteilungsleiter Friso Wiegand zum Einsatz, krönte sein Verweilen auf dem Parkett mit vier Punkten, erzielte diese mit seinem sehr eigenwilligen Wurfstil. Zum Schluss bejubelten die Germanen nicht nur ihren klaren Heimerfolg, sondern auch die erzielte dreistellige Punktzahl.

Äußerst glücklich war auch Sebastian Felde über den zweiten Triumph in der Saison, nachdem es zuvor Niederlagen gegen BG Göttingen IV, VfB Sattenhausen und ASC Göttingen II   gesetzte hatte. „Ich bin mit unserer Vorstellung sehr zufrieden, es war eine homogene Leistung meiner Fünf mit hoher Intensität und großem Tempo“, sagte der Göttinger nach den 40 Minuten.

Germania Gieboldehausen: Marcel Langhorst, Gregor Fiedler, Bastian Lorenz, Nils Rudolph, Sebastian Felde, Holger Kohlrautz, Joris Edelmann, Jannic Degenhardt, Friso Wiegand.

Von Jochen Meyer

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