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TV Jahn Duderstadt: Neuer Trainer Ivan Stajic hat hohe Ziele

„Alle wollen den ersten Platz“ TV Jahn Duderstadt: Neuer Trainer Ivan Stajic hat hohe Ziele

Ivan Stajic ist neuer Spielertrainer bei Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt. Der 35-jährige Serbe, der einst als Akteur Meister im ehemaligen Jugoslawien und in Österreich wurde, geht seine erste Station als sportlich Alleinverantwortlicher mit Feuereifer an.

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TV Jahn Duderstadts neuer Trainer Ivan Stajic.

Quelle: Thiele

Duderstadt. „Alle wollen den ersten Platz, das kann man in jedem Training spüren“, versichert der 2,01 Meter große Linkshänder, der bereits mit 17 Jahren Profi in Griechenland war und schon weit herumgekommen ist. In Ägypten war der Rückraumspieler ebenso bereits am Ball wie in Norwegen, Schweden und der Schweiz. Auch die Trikots der Füchse Berlin und von Bayer Dormagen trug Stajic, der 13 Jahre in Wien lebte und auch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, schon.

Nun ist der Serbe mit Ehefrau Natasha ins Untereichsfeld gezogen, um den TV Jahn „step by step“ wieder nach oben zu führen. „Ich bin froh, jetzt Teil der Geschichte dieses Vereins zu sein. Das ist eine ganz wichtige Station in meiner Karriere“, versichert Stajic. Die einstigen handballerischen Duderstädter Hochzeiten  mit der 2. Bundesliga als Höhepunkt müssten Ansporn sein, sagt Stajic: „Es wäre schade, wenn diese Riesenerfolge dieser Stadt irgendwann mal verschwunden wären.“

Seit Ende Juli wohnt der Ex-Nationalspieler in Duderstadt und fühlt sich menschlich und sportlich bereits pudelwohl. „Die Stadt ist schön, die Leute sehr nett“, bestätigt Ehefrau Natascha, einst selber Handballerin in Slowenien. Kein Wunder, dass sich ihr Mann „vom ersten Tag an wie zu Hause“ gefühlt hat. Offizieller Jahner Trainingsbeginn war am 4. August. Und was Stajic von seinem neuen Team bisher gesehen hat, stimmt ihn optimistisch. „Ich bin glücklich, denn ich arbeite mit guten Spielern“, betont der Serbe. „Das sind ganz fleißige Jungs, die saugen alles auf“, lobt er und verweist auch auf das tadellose Verhältnis zu den Duderstädter Handballverantwortlichen.

Der Schweiß floss bisher reichlich. An Lauf- und Krafteinheiten werden sich Stanjic´s Spieler zukünftig gewöhnen müssen. „Wir werden alle zwei Monate solche Tests durchführen, damit die Spieler sehen, in welchem Zustand sie sind und welche Fortschritte sie erzielt haben“, kündigt er an. Die Freude am Spiel soll dabei aber nicht zu kurz kommen, denn nicht nur die Physis soll laut Stajic stimmen: „Wir wollen auch kreativen Handball spielen.“ Als Mentor dient ihm dabei sein ehemaliger Trainer Djordje Radonic: „Seine Schule möchte ich weiterführen.“

Neben handballspezifischen Aspekten beschäftigt sich der Weltenbummler auch intensiv mit Sportpschologie und gesunder Ernährung. Legenden wie Basketball-Superstar Michael Jordan hätten es vorgemacht. „Er hat gesagt, dass im Sport 80 Prozent Psychologie sind. Man darf keine Angst vor dem Verlieren haben, sondern muss Lust haben zu gewinnen.“ Am liebsten würde Stajic mit seinen Jungs jeden Tag trainieren. „Wir legen die Messlatte am Anfang extra hoch an. Vielleicht schaffen wird es ja“, hofft der Serbe.

Am 20. August steht das erste Testspiel des Stajic-Teams in der Halle „Auf der Klappe“ gegen die HSG Osterode/Harz an. Die Ehefrau des neuen spielenden Jahn-Coaches wird dann auf der Tribüne mitfiebern. „Ich bin bei jedem Training dabei. Ich folge ihm überall hin“, versichert sie. Am liebsten mittelfristig auch wieder in höhere handballerische Duderstädter Gefilde.

Von Christian Roeben

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