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TV Jahn Duderstadt: Neuer Trainer ist von Mannschaft überzeugt

„Ich sehe hier großes Potenzial“ TV Jahn Duderstadt: Neuer Trainer ist von Mannschaft überzeugt

Große Verschnaufpausen scheint sich Ilija Puljevic, neuer Trainer von Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt, nicht zu gönnen. Nach rund zwölfstündiger Autofahrt von Zagreb aus traf der Kroate am Dienstag erst gegen 17.30 Uhr in Duderstadt ein. 90 Minuten später leitete der 63-Jährige bereits das Training „Auf der Klappe“.

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Gibt die Richtung vor: Duderstadts neuer kroatischer Trainer Ilija Puljevic will mit seiner Mannschaft schnellstmöglichen Erfolg.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Viel Zeit zu verlieren haben Puljevic und seine neue Crew in der Tat nicht. Nachdem der ehemalige Coach der schwedischen Frauen-Nationalmannschaft den Jahnern sein Ja-Wort gegeben hat, stehen die Duderstädter mehr denn je unter Zugzwang, den angepeilten sofortigen Wiederaufstieg auch in die Tat umzusetzen. Mit dem Derby am kommenden Sonnabend, 7. November, gegen die HSG Rhumetal (17.30 Uhr, Halle „Auf der Klappe“) steht für Puljevic, dessen Engagement im Eichsfeld vorläufig bis Ende des Jahres befristet ist, gleich zum Start ein brisantes Duell an.

Doch der erfahrene Kroate, der von seiner Frau nach Duderstadt begleitet wurde, hat genug Routine, um mit Druck umgehen zu können. „Ich bin zu alt, um nervös zu sein“, sagt Puljevic lachend, bevor er seine Akteure begrüßt. Wer in Katar, Schweden und Kroatien im Hochleistungsbereich gearbeitet hat, den können auch Prestigeduelle regionalen Charakters nicht um den Schlaf bringen.

Stadt und Spieler gefallen dem neuen Verantwortungsträger: „Sonst hätte ich die Aufgabe nicht angenommen.“ Dass Puljevic dem TV Jahn seine Zusage gegeben hat, ist laut Duderstadts sportlichem Leiter Michael Kienberger „die beste Lösung“, nicht nur weil der Routinier „so viel Erfahrung“ mitbringt und Talente fördern kann und soll. Der Coach ist vom Team angetan: „Die Spieler sind sehr gut. Ich sehe hier großes Potenzial“, versichert er.

Puljevic, der lediglich ein bisschen Deutsch spricht, kommuniziert mit seinen Spielern auf Englisch, mit Anders Eliasson auch auf Schwedisch. „Die Sprache ist kein Problem, absolut nicht“, beteuert der Kroate: „Unsere Sprache ist Handball.“ Und um den dreht sich in den kommenden Tagen für Puljevic und Co alles. Bis zum Rhumetal-Spiel ist tägliches Training angesetzt, wer kann, wird gleich zweimal pro Tag in die Sporthalle gebeten. 

„Talent ist wichtig, aber nichts ohne Training“, macht der Kroate klar.  Seine Jungs sollen deshalb stets rechtzeitig erscheinen, sich gewissenhaft warmmachen, um bestens präpariert zu sein. Denn Klub und Coach haben hohe Ziele. „Ich will die Spieler besser machen und dem Verein gerne den Aufstieg ermöglichen“, verdeutlicht der neue sportliche Verantwortungsträger.

Die Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein, sieht Puljevic vor allem in einer stabilen Defensive. „Das muss die Basis sein“, fordert er.  Hinzu kommt die Freude am Sport, und die lebt er vor. Bestimmt, aber oft mit einem Lächeln verfolgt er das Training, lobt und klatscht seine Spieler anschließend ab.

Von Christian Roeben

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