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TV Jahn Duderstadt: Stajic und Tetzlaff sind nicht mehr an Bord

Handball-Verbandsliga TV Jahn Duderstadt: Stajic und Tetzlaff sind nicht mehr an Bord

Als Sechster mit sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Plesse-Hardenberg hinkt Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt bisher den eigenen Erwartungen hinterher. Nun stehen jedoch vier Heimspiele in Folge an, das erste am Sonnabend um 17.30 Uhr gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf.

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Geht ab sofort nicht mehr in der Verbandsliga für den TV Jahn Duderstadt auf Torejagd: Mark Tetzlaff (Mitte).

Quelle: Richter

Duderstadt. Mindestens ebenso spannend wie der Ausgang der Partie sowie die Antwort auf die Frage, ob sich die ambitionierten Jahner durch eine Serie zumindest noch dem drei Zähler mehr und ein Spiel weniger aufweisenden und auf einem Aufstiegsplatz stehenden Zweiten TSV Burgdorf III nähern können, sind derzeit die Personalfragen. Ivan Stajic, im Sommer als Spielertrainer geholt, wird ab sofort nicht mehr für die erste Mannschaft auflaufen. „Es hat nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, erklärt Michael Kienberger, sportlicher Leiter der Jahner. Genauer will Kienberger nicht ins Detail gehen. Stajic bleibe dem Verein aber für den Jugenbereich und für Team zwei erhalten. Auch Mark Tetzlaff spielt künftig nicht mehr. „Mark wollte aushelfen und gucken, ob es noch geht. Er hat es probiert, aber es hat nicht funktioniert“, bedauert Kienberger. Tetzlaff selber war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Eine Abfuhr handelten sich die Verantwortlichen von Matthias Heim ein, der nach elf Jahren mit Ablauf der vergangenen Serie seine Karriere beendet hatte. „Mehrmals“ wurde der Rückraumspieler laut eigener Aussage gefragt, ob er nicht wieder einsteigen will., zuletzt vor dem Spiel gegen Plesse-Hardenberg. Doch ein Comeback kommt für den 33-Jährigen nicht in Frage. „Meine Handballzeit als Aktiver ist vorbei“, beteuert Heim. „Wir hatten gute Gespräche, aber ich habe mich dagegen entschieden. Was Duderstadt braucht, sind Kontinuität und Geduld und Zeit.“ Nochmals das Trikot überzustreifen, hat Heim verworfen: „Ich will mich um den Beruf als Lehrer und meine Familie kümmern.“

Torwart Tymon Trojanski wurde nach seinem Kreuzbandriss bereits operiert und steht erst im kommenden Sommer wieder zur Verfügung. „Wir spielen auch für ihn“, macht Kienberger vor dem Duell klar.  Immerhin gibt es in Sachen Personal auch positive Nachrichten. Neben dem neuen Torwart Julian Zwengel, der ab 10. Januar  2016 spielberechtigt sein wird, sollen noch zwei weitere Feldspieler kommen, die zuletzt höherklassig aktiv waren. „Bei dem einen sieht es sehr gut aus. Das ist sportlich eine Bombe“, verspricht Kienberger. Mit dem anderen möglichen Zugang stehe man in Gesprächen.

Zunächst liegt der Fokus jedoch auf dem nächsten Gegner. „Oldendorf müssen wir zu Hause schlagen“, fordert Kienberger. Die „sehr intensive und gute Trainingswoche“ soll sich auf dem Platz bezahlt machen.

Kommentar von Christian Roeben: Risiko ist groß

Zeit und Kontinuität forderten die Verantwortlichen von Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt vor der Saison ein. Doch die aktuelle Lage erinnert eher an einen Schlingerkurs. Der einstmals als Spielertrainer geholte Ivan Stajic läuft gar nicht mehr auf, Leistungsträger wie Mark Tetzlaff kommen nicht mehr zum Zug und verdiente ehemalige Akteure wie Matthias Heim wollen sich nicht mehr zur Verfügung stellen.
Dafür sollen ab Januar wieder neue Gesichter im Kader auftauchen. Das macht es auch dem erfahrenen Trainer Ilija Puljevic nicht leichter, ein homogenes sportliches Gesamtkonstrukt zu formen. Das Risiko ist groß. Nur wenn der TV Jahn am Ende aufsteigt, haben die Personalentscheidungen gegriffen und sich der eingeschlagene Weg als der richtige erwiesen.

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