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TV Jahn Duderstadt: Trainer Ivan Stajic bekommt Unterstützung

„Wir wollen keine halben Sachen machen“ TV Jahn Duderstadt: Trainer Ivan Stajic bekommt Unterstützung

Rund eine Woche vor dem Start in die Handball-Verbandsliga tut sich beim TV Jahn Duderstadt einiges. Björn Breckerbohm, ehemalige Spieler und Jugendübungsleiter, übernimmt den Posten des Co-Trainers, Anders Eliasson den Job als „Overhead-Coach“. Dafür reist der Schwede regelmäßig aus der Heimat an.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Duderstadt. Von der reichhaltigen Erfahrung des ehemaligen Zweitligaspielers und spielenden Jahner Trainers soll nicht nur das junge Team, sondern auch Ivan Stajic profitieren. „Es ist seine erste Station als Trainer“, sagt Duderstadts sportlicher Leiter Michael Kienberger. „Deshalb wollen wir ihm erfahrene Leute zur Seite stellen, die ihn unterstützen.“ Diese Maßnahme, versichert Kienberger, sei jedoch keinesfalls ein Misstrauensvotum gegen Stajic.

„Wir planen langfristihg mit ihm, nicht nur für diese Saison, sondern auch für die kommende Spielzeit.“ Eine Doppelfunktion sei jedoch nur sehr schwer auszufüllen. „Wir haben festgestellt, dass man entweder ein guter Trainer oder ein guter Spieler ist. Und wir wollen keine halben Sachen machen.“ Schließlich gehen die Jahner mit dem Selbstverständnis eines Spitzenteams in die kommende Spielzeit. „Wir wollen ganz oben mitspielen“, bekräftigt Kienberger.

Von Aufpassern für den Trainernovizen könne keine Rede sein, betont Kienberger. In Gesprächen, die im Vorfeld geführt wurden, hätte sich Ex-Profi Stajic angetan von der Idee gezeigt. „Er fühlt sich nicht übergangen, sondern nimmt gerne Hilfe an. Er hat betont, das er so auch selbst noch lernen kann.“ Dass Unterstützung willkommen sei, hätte Stajic den Verantwortlichen selber mitgeteilt: „Er ist auf uns zukommen“, beteuert Kienberger.

Björn Breckerbohm wird künftig Einheiten übernehmen und während der Partien Einfluss von der Bank aus nehmen. Anders Eliasson, derzeit als Sportdirektor beim schwedischen Erstligisten IK Sävehof, soll laut Kienberger sportliche „Richtlinien vorgeben“. „Wir möchten uns seine Erfahrung zunutze machen“, erklärt Kienberger. „Anders fühlt sich dem Verein nach wie vor sehr verbunden und hat uns gesagt, wenn wir ihn brauchen, sei er für uns da.“

Kompetenzgerangel werde es „nicht geben“, verspricht Duderdstadts sportlicher Leiter, denn: „Wir wollen alles dafür tun, damit die Mannschaft ihr Ziel erreicht.“ Und dafür sieht er das neu formierte Team auf einem guten Weg, auch wenn  nach „Höhen und Tiefen in der Vorbereitung“ noch an der Feinabstimmung gefeilt werden müsse. Mit den Neuzugängen im 17 Mann starken Kader sei man sehr zufrieden, so Kienberger. Der angeschlagene Charles Eliasson, der gegen Melsungen II geschont wurde, soll am Wochenende wieder fit sein.

Von Christian Roeben

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