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TV Jahn Duderstadt gewinnt gegen Schlusslicht Himmelsthür mit 30:23

Handball-Oberliga TV Jahn Duderstadt gewinnt gegen Schlusslicht Himmelsthür mit 30:23

Es hatte ein bisschen etwas von einem Rugby-Spiel, das Aufeinandertreffen in der Handball-Oberliga zwischen Gastgeber TV Jahn Duderstadt und TuS GW Himmelsthür. In dem die rustikalen Elemente vom Schlusslicht aus Hildesheim in die Partie gebracht wurden. Am Ende nützte die gewählte Gangart den Grün-Weißen nichts, denn die Eichsfelder gewannen mit 30:23 (16:13).

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Hart attackiert wird in dieser Szene der Duderstädter Matthias Heim (am Ball) von Ralf Weber (TuS GW Himmelsthür).

Quelle: Richter

Duderstadt. „Es war insgesamt nicht so ein hartes Spiel, wobei Himmelsthür schon mit allen Mitteln versucht hat, das Spiel zu gewinnen“, drückte sich Jahn-Coach Christian Caillat sehr diplomatisch aus. Die Duderstädter mussten verletzungsbedingt auf Mittelmann Mark Tetzlaff verzichten, dessen linker Ringfinger sehr deformiert aussah. „Er ist aber nicht gebrochen“, versuchte der Routinier sich selbst ein wenig zu trösten. Mit Torhüter Christian Wedemeyer-Kuhlekamp (private Gründe) fehlte ein weiterer Leistungsträger. Christian Schmidt und auch Magnus Gebhardt (hielt unter anderem zwei Siebenmeter) erwiesen sich aber als würdige Vertreter. Und als Dritter im Bunde war Bjarne Kreitz studienbedingt nicht dabei, so dass Matthias Heim als „Dienstältester“ gefordert war.

Und anfänglich sah es auch so aus, als sollten die Duderstädter keinerlei Probleme mit dem Tabellenletzten haben. Nach sieben Minuten stand es bereits 6:1 für die Heimmannschaft, die sich dann aber doch so langsam  von den gegnerischen Attacken beeinflussen ließ.

Kleinere Flüchtigkeitsfehler im Angriff sorgten dafür, dass die Grün-Weißen zwar nie auf Tuchfühlung aufschließen konnten, die Jahner sich ihrerseits aber auch nicht entscheidend absetzen konnten. „Die Abwehr hat gut gestanden“, resümierte ein letztlich zufriedener Caillat angesichts der Personalprobleme. Ausschlaggebend war am Ende aber noch ein weiterer Aspekt. Das Jahn-Team behielt gerade auch in der Schlussphase die Ruhe gegen immer hektischer agierende Gäste. Insgesamt zehn Zeitstrafen – sechs für GW und vier für den TV Jahn – sowie eine Rote Karte (Dominik Lehning/58. Minute wegen Nachschlagens) verhängten die Unparteiischen Volker Pellny/Marcel Rausch (Burgdorf/Lehrte), wobei die auf Seiten der Heimmannschaft nicht immer nachvollziehbar waren.

Letztlich war es dem Team egal, die zwei Zähler bescherten ihm ein positives Punktverhältnis. Mindestens ebenso wichtig ist jetzt, dass sich die Knieverletzung von Jan-Philipp Nass als nicht so schwerwiegend herausstellt. Er musste in der 52. Minute stark humpelnd das Feld verlassen.

TV Jahn Duderstadt: Schmidt, Gebhardt – N. Grolig (7/5), Nass (4), Loest (2), Kornrumpf (2), F. Kreitz (3), Swoboda (1), Möller, Heim (7), V. Grolig, Brand (4).
Beste Werfer Himmelsthür: Kollmann (6/1), Busche (4), Lehning, König, Degner (je 3).

Stationen: 3:0 (3.), 6:3 (12.), 10:6 (16.), 13:10 (26.), 16:13 (30.) – 17:15 (34.), 22:18 (42.), 27:21 (51.), 28:22 (55.), 30:23 (60.).

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