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TV Jahn Duderstadt gibt sich keine Blöße

HVN-Pokal TV Jahn Duderstadt gibt sich keine Blöße

Der HVN-Pokalwettbewerb wird ohne den TV Jahn Duderstadt weitergehen. Der Handball-Verbandsligist schied durch eine 14:17 (9:9)-Niederlage beim gastgebenden Oberliga-Vertreter Northeimer HC aus. Dabei verkaufte sich die Crew von Björn Breckerbohm, der die Jahner an diesem Tag coachte, besonders in der ersten Hälfte sehr gut.

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Duderstadts Valentin Grolig (M.) wird gegen Northeim kräftig in die Zange genommen.

Quelle: Schneemann

Northeim. Bis zur Halbzeit agierten die Eichsfelder, die ohne Adam Frankowski, Marcel Effenberger, Benjamin Möller und Charles Eliasson auskommen mussten, in den ersten 25 Minuten (der Pokalmodus sieht eine verkürzte Spielzeit von insgesamt 50 Minuten vor) durchaus auf Augenhöhe.

Dabei zeigte vor allem Torwart Tymon Trojanski, dass er auf jeden Fall ins Finale einziehen wollte. Der Pole glänzte mit ausgezeichneten Paraden, obwohl er im ersten Abschnitt mit dem Handicap fertigwerden musste, die Würfe von der rechten Angriffsseite spät oder gar nicht gegen die enorm blendende Sonne zu sehen. Trotzdem: Hätten seine Mannschaftskollegen im Abschluss konsequenter gehandelt, eine Führung zur Halbzeit wäre keine Utopie gewesen.

Nach der Pause erlebten die Zuschauer einen besonders in der Abwehr aggressiver zufassenden Northeimer HC. Die Anweisung von NHC-Coach Carsten Barnkothe zeigte Wirkung, denn bereits nach sechs Minuten im zweiten Abschnitt lagen die Hausherren mit 13:10 in Front. Die Würfe bei den Duderstädtern wurden ungenauer, sodass es absehbar war, dass es nicht zum Sieg reichen würde.

„Es war schon ganz ordentlich“, sagte Co-Trainer Björn Breckerbohm dann auch nach dem Ende. Breckerbohm hofft, dass sich die neu zusammengesetzte Mannschaft in den kommenden Wochen noch besser aufeinander einstellen wird.

Letztlich konnten die Duderstädter dem nicht wirklich beliebten Pokal-Wettbewerb doch noch etwas Positives abgewinnen, nämlich die Erkenntnis, auch gegen einen Oberligisten durchaus mithalten zu können. Denn sie haben ja selber den Anspruch, in der kommenden Saison in dieser Klasse antreten zu wollen.

Ein fader Beigeschmack bleibt zumindest bei Ausrichter Northeim, der sich gern eine attraktive regionale Viererrunde gewünscht hätte, um vor voller Halle spielen zu können. Doch es verliefen sich nur wenig Fans in die Spielstätte am Schuhwall, denn die Anhänger hatten offensichtlich nicht den Eindruck, dass alle Teams den Wettbewerb gleichermaßen ernst nehmen würden.

„Man kann das mögen oder nicht, aber der Wettbewerb ist vom HVN so vorgegeben“, sagte NHC-Trainer Carsten Barnkothe, der den Pokaltag als willkommene Vorbereitung auf die Spitzenpartie am Sonntag, 8. November, gegen Tabellenführer MTV Braunschweig nahm.

TV Jahn: Trojanski – Kornrumpf (2/1), V. Grolig (1), N. Grolig (1), Loest (1), Fritsch (3), Tube (2/1), Tetzlaff, Rollheuser (3), Stajic (1).

Stationen: 3:3 (8.), 6:5 (15.), 8:9 (22.), 9:9 (25./HZ) – 12:10 (30.), 15:11 (35.), 15:13 (18.), 16:13 (21.), 17:14 (50./Endstand).

Der HVN-Pokalwettbewerb wird ohne den TV Jahn Duderstadt weitergehen. Der Handball-Verbandsligist schied beim Oberliga-Vertreter Northeimer HC aus. ©Schneemann

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