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TV Jahn Duderstadt liefert HG Rosdorf-Grone im Derby einen großen Kampf

Handball-Oberliga TV Jahn Duderstadt liefert HG Rosdorf-Grone im Derby einen großen Kampf

Ein wenig geknickt über die 21:24-Niederlage im Derby gegen die HG Rosdorf-Grone, aber durchaus stolz auf die Leistung der Mannschaft – in dieser Stimmung dürften die Fans von Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt die Heimreise angetreten haben. Bis zur 40. Minute lag ihre Mannschaft gegen die favorisierten Gastgeber in Führung, ehe sie kräftemäßig etwas einbrach und in Unterzahl nicht mehr wie zuvor dagegenhalten konnte.

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Quelle: Richter

Duderstadt. „Bis dahin haben wir alles so umgesetzt, wie wir es uns zuvor vorgenommen hatten“, lobte Duderstadts Trainer Christian Caillat. Dann jedoch wurde das Geschehen auf dem Platz zunehmend hektisch und die Beine der Gäste immer schwerer. „Von den letzten zwanzig Minuten mussten wir zehn in Unterzahl spielen“, erklärte Caillat, warum speziell seinen Rückraumspielern mehr und mehr die Energie verloren ging. „Unglückliche Entscheidungen“ des Schiedsrichtergespanns in Form von Zeitstrafen hätten dazu beigetragen, bedauerte der Franzose, der auch einige Siebenmeter für die HG „nicht nachvollziehbar“ fand: „Das und die fehlende Kraft waren einfach zu viel.“

Anfangs hätte die Abwehr um den wieder einmal enorm starken Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp sehr gut gestanden, unterstrich Caillat. „Wir haben die Rosdorfer Angriffe gut im Griff gehabt“, betonte der ehemalige Profi, der die eigene Angriffsleistung in dieser Phase „okay“ fand. Anders als im Hinspiel habe man den Gegner beherrscht, es aber versäumt, bei eigener 14:11-Führung (40. Minute) noch weiter davonzuziehen. „In dieser Phase hatten wir einige Chancen, um den Vorsprung noch zu vergrößern“, sagte Caillat. Anschließend – numerisch unterlegen – habe „die Frische in den Beinen und im Kopf gefehlt“, um das Derby als Sieger zu beenden: „Ich hatte gehofft, wir können die Müdigkeit durch den Willen kompensieren, aber das ging leider nicht mehr.“

Christian Caillat. EF

Christian Caillat. EF

Quelle:

Rechtzeitig zurück hatten sich nach krankheits- und verletzungsbedingter Pause die Stützen Matthias Heim und Justin Brand gemeldet. „Sie haben das sehr ordentlich gemacht“, stellte Caillat seinen Rückkehrern ein wohlwollendes Zeugnis aus.  „Wenn unsere Rückraumspieler dabei sind, dann habe ich nie daran gezweifelt, dass wir so eine Leistung abliefern können“, machte der Franzose in Diensten des TV Jahn deutlich.

Einen Fingerzeig für die nächsten Wochen hat das umkämpfte Derby Duderstadts Trainer gegeben. „Können wir an die Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen, dann werden wir noch vielen Mannschaften Probleme bereiten“, ist sich Caillat sicher. Dazu wäre es jedoch hilfreich, wenn die Verletzungsmisere so schnell wie möglich enden würde. „Ich hoffe, dass keine neuen angeschlagenen Spieler mehr dazukommen“, wünscht sich Caillat, denn dadurch würde sich auch die Qualität im Training erhöhen. Am kommenden Sonnabend empfangen die Jahner Tabellenführer HSG Nienburg in der Halle „Auf der Klappe“.

Von Christian Roeben

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