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TV Jahn Duderstadt muss sofortigen Wiederaufstieg wohl abhaken

Handball-Verbandsliga TV Jahn Duderstadt muss sofortigen Wiederaufstieg wohl abhaken

Rückblickend hat sich Michael Kienberger, neuer sportlicher Leiter bei Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt, den Neuanfang einfacher vorgestellt. „Doch wir haben die Integration der neuen Spieler einfach unterschätzt“, sagte der Verantwortliche.

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Geschenkt bekam der TV Jahn Duderstadt in den bisherigen Spielen nichts. Hier versuchen Valentin Grolig (l.) und Maximilian Loest den Gegner zu bremsen.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Auf Platz fünf liegen die Eichsfelder derzeit, der Traum, den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga zu schaffen, ist in weite Ferne gerückt. Was das betrifft, sind Kienberger und Co-Trainer Björn Breckerbohm ganz realistisch, für sie ist die Meisterschaft kein Thema mehr. Was aber nicht heißt, „dass wir nicht nach wie vor oben mitspielen wollen“, so Kienberger.

Für ihn ging es in erster Linie darum, nach dem Rückzug aus der Oberliga, überhaupt weiter Handball in Duderstadt anzubieten. „Man muss ja auch den Ist-Zustand bedenken, den wir vorgefunden haben. Es waren letztlich noch sieben Spieler, von denen aber auch noch welche verletzt waren beziehungsweise aus privaten Gründen nicht spielen konnten“, erinnert sich der Duderstädter.

Innerhalb kurzer Zeit stellten die Eichsfelder ein Team auf die Beine, an dessen Spitze  Ivan Stajic als Spielertrainer stehen sollte. Doch bereits in der Vorbereitungsphase kristallisierte sich heraus, dass der Serbe die in ihn gesetzten Erwartungen nicht würde erfüllen können. „Ich habe mit ihm ein Gespräch geführt, und wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, das es besser ist, wenn er nur als Spieler agiert.“ Doch auch als Spieler schaffte Stajic nie wirklich den Durchbruch, gehört inzwischen nicht mehr zum Team. „Er hat zum Schluss nicht mehr ins Konzept gepasst“, wollte sich Kienberger allerdings nicht näher zu den Umständen äußern, die zur Trennung geführt haben.

Noch nicht ganz rund läuft es auch derzeit bei Charles Eliasson, der mit seinem Nachnamen eine extrem hohe Bürde trägt. Für ihn gilt wie für fast alle anderen Neulinge auch: Es gibt noch Luft nach oben. Wieviel, dafür ist inzwischen der Kroate Ilija Puljevic zuständig. Breckerbohm und Kienberger halten viel von ihm. „Die Qualität des Trainings ist sehr hoch. Der Trainer ist sehr professionell, weiß  genau, wo Handlungsbedarf ist. Er weiß ganz genau, was er tut, ist sehr akribisch. Ich habe lange keinen so guten Trainer gesehen“, erzählt Breckerbohm.

Gut und mehr als zufriedenstellend ist auch die Entwicklung bei den Sponsoren. „Wir sind inzwischen bei 84 angekommen“, berichtet Kienberger. 100 Klein-Sponsoren sollen es nach den Wünschen der Verantwortlichen noch werden: „Jeder, der uns unterstützt, bringt uns weiter.“ Denn weiter soll es auf jeden Fall gehen, natürlich auch über die Saison hinaus. „Die Leute, die jetzt hier sind, haben nicht nur einen Jahresvertrag. Wir wollen versuchen, sie längerfristig an Duderstadt zu binden, beispielsweise auch mit Arbeitsverträgen“, verdeutlicht Kienberger. Er hat bereits mit vielen Spielern hinsichtlich der neuen Saison gesprochen. Abgeneigt wären die Jahner allerdings auch nicht, wenn sich ein Spieler vielleicht auch jetzt noch dem Team anschließen würde.

Absolut positiv ist auch die Entwicklung bei den Zuschauerzahlen. Im Schnitt besuchten über 250 Zuschauer die Heimspiele. Paradiesische Zustände geradezu, denn in den anderen Hallen ist der Zuspruch deutlich geringer. „Das Umfeld hat darauf reagiert, dass wir etwas verändern wollen“, freuen sich Breckerbohm und Kienberger.  

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