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TV Jahn nimmt HSG Rhumetal die Punkte ab

Handball-Verbandsliga TV Jahn nimmt HSG Rhumetal die Punkte ab

Der TV Jahn Duderstadt hat eindrucksvoll Revanche genommen: Nach der knappen Hinspielniederlage gegen die HSG Rhumetal machten sie es im Rückspiel besser, setzten sich mit 35:28 (19:16) in der Katlenburger Burgberghalle durch und tauschten mit dem Gastgeber die Plätze in der Tabelle, sind nun Dritter.

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Sven Suton

Quelle: Vetter

Duderstadt. An der Tabellenspitze gewannen TSV Burgdorf III und die HSG Plesse-Hardenberg ihre Spiele souverän.

 

Vor gut hundert mitgereisten Fans hatten die Jahner ab Mitte der ersten Hälfte das Spiel und auch ihren Gegner im Griff. Lagen die Gastgeber zunächst immer ein, zwei Treffer in Front (10:8/16.), gingen die Eichsfelder beim 11:10 (19.) erstmals in Front und gerieten danach auch nicht mehr ins Hintertreffen. Grund war vor allem ein verbessertes Abwehrverhalten, Rhumetal bekam nicht mehr die Lücken geboten wie noch in den ersten Minuten, als der Ex-Duderstädter Bjarne Kreitz zweimal vom Kreis unbedrängt traf und auch die HSG-Rückraumspieler Arne-Peter Leunig und Benjamin Jentsch den sich bietenden Freiraum dankend annahmen. Die Jahner rückten enger zusammen, die Gastgeber schlossen einige Male zu überhastet ab und der konsequente Duderstädter Angriff nutzte seine Chancen.

HSG Rhumetal - TV Jahn DuderstadtOnno Döscher

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Mit zunehmender Spielzeit zeigte sich immer mehr, dass die Mannschaft von Trainer Ilija Puljevic mehr Möglichkeiten in der Offensive hatte und damit dem Gegner kaum eine Chance bot, sich auf ein Spielsystem einzustellen. Vorbildlich wurden immer wieder die Außenspieler auf beiden Seiten eingesetzt, die sich mit Hebern und Treffern aus spitzem Winkel für die Zuspiele bedankten. Auch Kreisläufer Benjamin Möller wurde gesucht und gefunden. Sein bislang bestes Spiel im Jahn-Trikot machte Charles Eliasson. Der junge schwedische Rückraumspieler traf nicht nur sieben Mal (darunter auch von Linksaußen), er hatte auch einen Blick für seine Mitspieler. Egal, wer auf der Mittelposition die Fäden zog: Bekamen seine Mitspieler keine Lücken, versuchte er es im 1:1-Spiel. Ob Sven Suton, Tobias Fritsch oder Duderstadts bester Torschütze Hrvoje Batinovic – keiner scheute den Zweikampf und traf noch dazu in diesem insgesamt sehr fairen Spiel.

 

Eine besondere Partie war die Begegnung für Jahn-Co-Trainer Björn Breckerbohm, der in Katlenburg aufgewachsen ist und das Handballspielen gelernt hat. "Es ist für mich einfach anders als in anderen Hallen", gab er zu. "Das geht doch mehr ans Herz. Auch wenn inzwischen mehr Eichsfelder Blut in meinen Adern fließt." Längst nicht so giftig wie in der Vergangenheit war die Atmosphäre auf dem Rängen und auf dem Feld. Torhüter-Urgestein Martin Post, der neben zwei Siebenmetern Julian Zwengel in der Endphase kurz zwischen den Pfosten ablöste, kennt auch noch andere Zeiten in der Burgberghalle. "Ich wollte heute keinen Eintritt zahlen", sagte der 49-Jährige mit einem Augenzwinkern. – Tore TV Jahn: N. Grolig (1), Fritsch (6), Kornrumpf (1), Eliasson (7), Möller (3), Schuldes (4), Batinovic (9/3), Suton (4). – Beste Werfer Rhumetal: Leunig (5), B. Kreitz (4), Zimmermann (9/7), Jentsch (7).

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